Neue Politik für Nordrhein-Westfalen? Bloß nicht, alles soll so bleiben wie bisher

Peter Schulz
Kreuzchenweg 90
98601 Qual der Wahl
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Wahlvolk NRW
In der Demokratiesimulation 12
40212 Dummendorf
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40212 Dummendorf
Peter Schulz
Kreuzchenweg 90
98601 Qual der Wahl
15. Mai 2017
Neue Politik für Nordrhein-Westfalen? Bloß nicht, alles soll so bleiben wie bisher

Lieber Wahlpöbel von NRW,

meinen Glückwunsch zur erfolgreichen Teilnahme an der Demokratiesimulation namens Landtagswahlen 2017. Immerhin haben zwei Drittel von Euch an dieser Veranstaltung teilgenommen und Papier beschmiert, das hoffentlich bald für sinnvollere Zwecke recycelt wird.

Im Grunde genommen hättet Ihr Euch den ganzen Zirkus schenken können, da sich keinerlei Veränderungen ergeben haben. Von den 13,25 Millionen Wahlberechtigten gingen gerade einmal 8,6 Millionen tatsächlich an die Urnen, um ihre Stimmen zu beerdigen.

Hierbei machten genau acht Millionen von Euch, also rund 93% aller Wahlgänger, das Kreuzchen bei einem der Farbschläge der sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Immerhin 640.000 im ganzen Bundesland wagten etwas Neues und wählten die einzige Alternative im Land.

Den roten und grünen Kommunisten habt Ihr es dabei so richtig gezeigt, endlich ist dieses unerträgliche Gesindel weg von den Schalthebeln der Macht. Naja, zumindest ein paar von denen.

Was wird dieser linken Brut nun nachfolgen? Höchstwahrscheinlich die Genossen vom schwarz-gelben Block, die – bis auf kleinste Nuancen in der Umsetzung – natürlich exakt die gleiche Selbstvernichtungspolitik fortsetzen werden.

Obwohl mich dieses Ergebnis eigentlich nicht wirklich wundert, bin ich doch ein klein wenig erstaunt über Eure durchaus als pathogen zu bezeichnende Realitätsverweigerung. Warum das?

Nordrhein-Westfalen steht spätestens seit Silvester 2015 für das organisierte Staats-, Polizei- und Justizversagen und nicht zu vergessen, es ist der Geburtsort der „Lügenpresse“, welche ebenso wie die Landesregierung mit aller Gewalt versuchte, das Geschehen zu vertuschen.

Außerdem ist NRW das Bundesland mit den meisten no-go-Zonen, von denen es laut Kraft, Jäger und Co angeblich gar keine geben soll in Euren kunterbunt-einfarbigen islamischen Städten.

Anscheinend allerdings bestand Eurerseits praktisch keinerlei Veranlassung dazu, auch nur ansatzweise etwas zu verändern im Land. Lediglich das Türschild am Eingang zum Regierungsviertel wird ausgetauscht, der Rest und insbesondere die linksgrüne Politik bleiben vollumfänglich erhalten.

Oder habt Ihr jetzt ernsthaft etwas anderes erwartet? Ich meine, wer Sozialismus abwählt, um stattdessen Sozialismus zu bekommen, der hat entweder Gründe, die meine mentalen Fähigkeiten übersteigen oder aber er hat schlicht einen an der Klatsche.

93% von denen, die zur Wahl gingen, wollen also bis auf den politischen Farbton nichts ändern im Land, 35% der Wahlberechtigten war es sogar gänzlich egal, ob und was sich verändert und bleiben gleich ganz zu Hause.

Na wenn das mal kein eindeutiges Wählervotum und ein ebenso klarer Auftrag an die Einheitspartei ist, so weiterzumachen wie bisher, was dann?

Ich weiß zwar nicht, ob Euch bis zur nächsten Wahl im September noch ein Licht oder wenigstens ein klitzekleines Glimmlämpchen aufgeht, aber falls doch, möchte ich Euch gerne einladen, einmal etwas anderes zu wagen:

Wie wäre es, wenn wir uns für die kommenden vier Jahre eine andere Politik wählen, eine die unser Land, unsere Wirtschaft, unsere Umwelt, unsere Kultur, unsere Erinnerungen, unsere Sprache, unsere Moral und unsere Werte nicht wie bisher mutwillig und systematisch vernichtet, sondern unsere vielfältigen Errungenschaften wertschätzt, schützt und ausbaut?

Ach so, Ihr kennt das schon lange nichts anderes mehr als die derzeitige Selbstvernichtung? Und außerdem wollt Ihr ungern Neues ausprobieren, da Sozialismus bekanntlich das Allheilmittel sein soll?

Ihr wollt lieber weiterhin Volksvertreter, die vollmundig versprechen, all jene Probleme zu beseitigen, die sie selbst und eigenhändig geschaffen haben?

Naja, was soll ich sagen? Ich denke, Ihr habt Recht. Wozu eine andere Politik probieren, wo doch auf der abschüssigen Regierungsbahn alles wie von selbst in Richtung Abgrund läuft?

War wohl ein dummer Gedanke von mir und ich sehe ein, dass sich 93% der Wähler ja sicherlich kaum irren können. In diesem Sinne, macht es gut, wenn auch nicht mehr lange.

Euer Peter

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2 Antworten

  1. Wind sagt:

    wieviel % Wahlfälschung muss man allerdings in das Ergebnis einrechnen?

  2. reiner tiroch sagt:

    Hallo Wind,
    ich sage mal locker vom Hocker, wird man mit über 50% Wahlfälschung rechnen müssen. die wollen ja die 1% FDP mit über 10% haben, die Regierung statt unter 20% wieder über 56% und die Grünen statt 5% mit 15%
    weil das über die Rohdaten seit jahrzehnten so geht, werden auch keine mehr genannt. und schon gibt es keine Manipulation mehr, was?

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