Linksgrüne Geschmacksverirrung: Tofu-Klötze statt vegetarischen Frikadellen und veganen Schnitzeln

Leon Fleischhauer
Hühnergasse 34
51787 Kalbstadt
Empfehlung
An
Peter Wesjohann
Im veganen Armental 12
49429 Sojahausen
Peter Wesjohann
Im veganen Armental 12
49429 Sojahausen
Leon Fleischhauer
Hühnergasse 34
51787 Kalbstadt
29. Mai 2017
Linksgrüne Geschmacksverirrung: Tofu-Klötze statt vegetarischen Frikadellen und veganen Schnitzeln

Sehr geehrter Herr Wesjohann,

als Chef von „Deutschlands führender Geflügelmarke“ hat man es in Zeiten ökofaschistischer Umtriebe natürlich nicht immer ganz einfach. Da stehen nämlich so unangenehme Themen wie Kükenschreddern, Verstöße gegen den Tierschutz und auch die CO2-Sekte im Vordergrund.

Das ist vor allem dann unangenehm und anstrengend, wenn einem das nötige Rückgrat zum Standhalten gegen diesen populistischen linken Irrsinn fehlt, da die angeblichen Tierschützer zusammen mit ihren Freunden der Lügenpresse mit brutalen und äußerst militanten Methoden vorzugehen wissen.

Insofern lebt es sich freilich wesentlich ruhiger und bequemer, sofern man sich dem äußeren „Ökodruck“ anzupassen und brav im giftgrünen Strom mitzuschwimmen weiß.

Seit Sie mit Ihrer Marke Wiesenhof vor gut zwei Jahren auf den veganen Modezug aufgesprungen sind, wissen Sie, wovon die Rede ist: Die geisteskranken Fleisch- und Tierprodukthasser diverser sogenannter Tierschutzorganisationen  klopfen Ihnen seither wahrscheinlich auf die Schultern und drängen Sie, damit unbedingt weiterzumachen.

Und ja, diese Ökospinner können stolz auf Sie sein, denn Sie haben diesbezüglich binnen zwei Jahren eine regelrechte Blitzradikalisierung an den Tag gelegt:

Nachdem jetzt einige Unionspolitiker, unter anderem Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, ankündigten, missbräuchliche Fleischbezeichnungen wie „Wurst“, „Schnitzel“ oder „Fleisch“ für vegetarische und vegane Produkte verbieten zu wollen, haben Sie nun ganz klar Stellung bezogen:

„Sollen wir solche Produkte künftig als Tofu-Klotz verkaufen? Das wäre marketingtechnisch schwer.“

Naja, im Grunde genommen hat die Politik vollkommen Recht. Sie und so gut wie alle anderen Veganisten betreiben hier ganz klar Verbrauchertäuschung, die mitunter sogar gesundheitsschädlich sein kann, etwa wenn Kinder rein vegan ernährt werden. Sie bewerben nämlich Ihre fleischlosen „Spezialitäten“, in denen sich allerlei Fragwürdiges, jedoch nichts Tierisches befindet, mit typischen Tierproduktbezeichnungen, was dem Käufer unter Umständen gar nicht direkt auffällt.

Betrachten Sie einmal zum Vergleich die Tabakindustrie. Dort ist es seit einigen Jahren untersagt, mit Begriffen wie „Tabak aus ökologischem Anbau“, irgendwelchen Geschmäckern der Art „light“ oder „mild“ und sogar mit tatsächlich verwendeten Geschmäckern wie Menthol zu werben.

Im Unterschied zum Ökotabak mit Menthol, in dem wirklich echter Tabak und auch Menthol enthalten sind, befindet sich in Ihrer veganen „Wurst“ jedoch rein gar nichts vom Typ „Wurst“.

Es zeugt daher von ziemlich starker ideologischer Verblendung, wenn jemand ernsthaft fordert, seine Produkte mit Bezeichnungen bewerben zu wollen, die inhaltlich nicht das Geringste mit diesen Namen und Titeln gemeinsam haben.

Mich wundert sowieso, weshalb erklärte Veganisten so erpicht darauf sind, vegane „Schnitzel“ oder, wie in Ihrem Fall, eine vegetarische „Fleischwurst“ essen zu wollen, wo sie sich doch so vehement gegen jegliche tierischen Produkte wehren und die absurdesten Klimmzüge unternehmen, um bloß keiner Ameise auch nur ein Haar zu krümmen – wobei ich jetzt nicht weiß, ob Ameisen überhaupt Haare haben.

Eigentlich ist das Verbieten von Nebensächlich- und Belanglosigkeiten ja sowieso ureigenstes Terrain der Ökofaschisten, während sich die CDU lediglich um Meinungsäußerungenverbote gegenüber der Islamisierung bemüht. Aber schließlich haben wir Wahlkampf und die frühere Obergrüne an der CDU-Spitze muss schauen, wie sie die Kurve bekommt, denn mit Wahlfälschung allein dürfte es ziemlich eng werden im September.

Ich möchte Ihnen einen Tipp geben, Herr Wesjohann: Obwohl ich zwar bloß sehr überschaubare Mengen an Fleisch und Wurst – echte natürlich – konsumiere, finde ich Ihre Heuchelei einfach nur widerlich und werde deswegen keine Wiesenhof-Produkte mehr kaufen.

Hätten Sie jedoch das Rückgrat, auf die vielleicht fünf Prozent Umsatz durch Ihren unter falschen Begrifflichkeiten vertriebenen Veganfraß in Ihrem Produktportfolio zu verzichten und zum Thema Tierprodukte voll und ganz zu stehen, würde ich mich aus Prinzip mit Ihrer Firma verbunden fühlen, weil Sie so dieser geisteskranken linksgrünen Heuchlerideologie die Stirn böten.

Wer aber stattdessen irgendwelches „Öko“-Soja-sonstwas-Zeug als „Fleisch“ und „Wurst“ verkauft und sich dann auch noch empört, dass ihm dabei Produkttäuschung vorgeworfen wird, weil ihm einfach keine anderen sinnvollen Namen außer Tofu-Klotz dafür einfallen, den kann ich leider nicht wirklich ernst nehmen und erst recht nicht unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Leon Fleischhauer

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