Nach dem CDU-Austritt Steinbachs: Landet die alternativlose Kanzlerin jetzt im Knast?

Lutz Maier
Im Rechtsbruch 17
59145 Kehrt/Wende
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Erika Steinbach
Vertriebenental 83
10773 Schrumpfpartei
Erika Steinbach
Vertriebenental 83
10773 Schrumpfpartei
Lutz Maier
Im Rechtsbruch 17
59145 Kehrt/Wende
16. Januar 2017
Nach dem CDU-Austritt Steinbachs: Landet die alternativlose Kanzlerin jetzt im Knast?

Sehr geehrte Frau Steinbach,

nachdem die wirklich großen Knaller in der letzten Zeit fast ausnahmslos aus dem sich gerade berappelnden Amerika zu hören waren und wir aus unserer hiesigen Bananenrepublik bloß das übliche Politikergeschwätz und den weiteren Ausverkauf unseres Landes hinnehmen mussten, war ihr CDU-Austritt eine willkommene Abwechslung.

Bereits vor einigen Monaten hatten Sie für Schlagzeilen in der Lügenpresse und gleichermaßen für Unruhe im Heuchlerkabinett Ihrer Namensvetterin „IM Erika“ gesorgt, als Sie ein Satirefoto weiterverbreiteten, welches leider unsere ganz und gar nicht lustige deutsche Zukunft zeigt:

Eigentlich war es somit lediglich noch eine Frage der Zeit, wann Sie final einen Schlussstrich unter Ihre über 40-jährige CDU-Mitgliedschaft ziehen würden, da Ihre politische Ausrichtung – im Gegensatz zu der extrem in Richtung links abgedrifteten Parteilinie – tatsächlich nach wie vor konservativ und Werte-bewahrend orientiert scheint.

Nicht nur haben Sie sehr deutlich Merkels Grenzöffnung als das bezeichnet, was sie ist, als Verstoß gegen geltendes Recht, des Weiteren nannten Sie auch die vorherigen Verfehlungen der alternativlosen Kanzlerdarstellerin offen beim Namen:

  1. Ein nicht unerheblicher Teil derjenigen, die illegal zu uns kamen, „sind keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention“, sondern Wirtschaftsmigranten und sogar Terroristen, wie inzwischen jeder erleben durfte.
  2. Die irrsinnige Energiewende gehört ebenfalls in die Kategorie Rechtsbruch durch die Bundeskanzlerin.
  3. Selbst die Euro-Rettung muss fraglos mit Hinwegsetzung über geltendes Recht betitelt werden, ferner verschlimmert durch die völlige Tatenlosigkeit des Bundestags, in dem es „praktisch keine Opposition mehr“ gibt.

Sehr bemerkenswert ist auch Ihre Sicht über die Ausrichtung der Merkel-CDU: Diese sei bloß noch eine dem „linken Zeitgeist angepasste“ Partei, deren „Programmatik gezielt verändert“ und „das konservative Element Schritt um Schritt gezielt marginalisiert, ja stigmatisiert“ wurde.

Am erstaunlichsten fand ich jedoch Ihre Äußerungen bezüglich der AfD, denn ich kenne keinen CDU-Politiker, der öffentlich darauf hofft, dass die Alternative für Deutschland in den Bundestag einzieht und sich damit dort endlich wieder eine Opposition bildet.

Aber bei aller Euphorie über Ihre eindrucksvolle Vorstellung stellen sich mir im selben Moment ein paar Fragen:

Sie unterstellten Angela Merkel gleich in mehrfacher Hinsicht diverse Rechtsbrüche. Entweder, Sie haben Unrecht und müssten deswegen nun eigentlich unverzüglich in rechtliche Schwierigkeiten geraten, weil die Anwälte der Kanzlerin Sie in die Zange nehmen.

Oder Sie sind damit im Recht, dann jedoch hätte das Kanzleramt schon längst Besuch vom Generalbundesanwalt bekommen müssen, um die dort befindliche selbstermächtigende Führerin der BRD festzunehmen.

Beides ist bislang nicht geschehen. Was bedeutet das für unser Land?

Die Frage, ob Ihre Anschuldigungen berechtigt sind oder nicht, ist zugegebenermaßen eine rein rhetorische, da sich die Faktenlage völlig klar zeigt: Merkel ist eine mehrfache Gesetzesbrecherin.

Offenkundig hat sie aber nichts zu befürchten von Seiten der weisungsgebundenen deutschen Justiz, denn dort sitzen allesamt der Regierung wohlgesonnene Personen oder gar Parteisoldaten.

Von dieser Seite irgendeine Eigeninitiative gegen Angela Merkel in die Wege geleitet zu sehen, ist nichts weiter als eine leere Hoffnung. Das wissen wohl auch die Damen und Herren der Generalbundesanwaltschaft, bekanntlich enden solche etwaigen Widerstandsversuche nämlich meist nicht gut für die persönliche Karriere, wie der im Sommer 2015 entlassene Generalbundesanwalt Range sicherlich bestätigen kann.

Hier sind wir nun an dem einzigen Punkt angelangt, bei dem ich nicht exakt Ihrer Meinung bin: Die AfD sollte zwar unbedingt ins Parlament einziehen, aber bitteschön nicht als Opposition, denn wer zu den bereits genannten Rechtsbrüchen fähig und in der Lage ist, der wird selbst vor Schlimmerem nicht zurückschrecken.

Angela Merkel ist aus diesem Grund unverzüglich aus ihrem Amt zu entfernen. Solange sich die Bürger nicht auf Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes berufen wollen, muss der Rauswurf und die Verhaftung eben auf andere Weise erfolgen und dazu bedarf es zwingend der AfD in Regierungsverantwortung.

Schade ist es deshalb, dass Sie nicht in Erwägung ziehen, selbst der AfD beizutreten, denn nicht nur säße die Alternative für Deutschland damit ab sofort in persona im Bundestag, sondern es wäre ein Zeichen für die angestammte und blinde CDU-Wählerschaft, jetzt endlich wieder die richtigen Volksvertreter zu wählen.

Denken Sie doch noch einmal darüber nach. Mit freundlichen Grüßen

Lutz Maier

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