Klassisches Eigentor: CSU-Generalsekretär will Pressezensur aufheben

Olaf Töpfl
Im Zensurgarten 23
85491 Generalverdacht
Glückwunsch
An
Andreas Scheuer
Platz der halben Wahrheit 4
80807 Täternenningen
Andreas Scheuer
Platz der halben Wahrheit 4
80807 Täternenningen
Olaf Töpfl
Im Zensurgarten 23
85491 Generalverdacht
12. Dezember 2016
Klassisches Eigentor: CSU-Generalsekretär will Pressezensur aufheben

Sehr geehrter Herr Scheuer,

Ihre Besorgnis um die Glaubwürdigkeit der Lügenpresse – Pardon, der Qualitätsmedien, ist irgendwie verstörend. Sie tun ja gerade so, als würden uns Zeitungen und Fernsehnachrichten nicht wahrheitsgemäß über das Geschehen in unserer Bananenrepublik informieren.

Sicher, der Wahlkampf beginnt so langsam und auch Sie müssen sich deshalb in Stellung bringen, aber normalerweise geschieht das in der Politik, insbesondere in Parteien mit drohendem Absturz, mit etwas mehr Bedacht und nicht in Form eines so dämlichen Knieschusses wie von Ihnen.

Sie forderten nämlich kürzlich von der Medienlangschaft, ihren sogenannten Pressekodex zu ändern, der bislang dazu diente, die Folgen der systematischen Umvolkung im Lande zu verbergen. Damit es keine „wilden Spekulationen“ gäbe, müsste die Herkunft der Täter und Opfer stets genannt werden.

Ihre rot-grünen Kollegen aus NRW verfolgen hingegen eine gänzlich andere Strategie: Die überschwängliche Silvesterfeier in Köln im vergangenen Jahr hätte so schön sein können, wären da nicht die sozialen Medien gewesen, die über das Treiben gewisser Täter ganz unverblümt die Wahrheit berichteten.

Auch die Hauptnachrichtensendung des ersten deutschen Staatsfernsehens geht stets diesen Weg. So versuchten die politisch gesteuerten Pressehuren soeben erst, den Freiburger Mord an einer Studentin durch einen „Flüchtling“ einfach unter den Tisch fallen zu lassen, was ebenfalls in die Hose ging.

Genauso versuchte sich die Berliner Polizei im Zensieren von weniger schönen Vorfällen und schwieg ein brutales Verbrechen an einer Frau durch eine ganz bestimmte Tätergruppe solange tot, bis es plötzlich eine undichte Stelle gab.

Alle diese Dinge geschehen praktisch jeden Tag gleich vielfach in unserem einst schönen und sicheren Land. Nur dank des selbstlosen Einsatzes der Lü… äh Qualitätspresse ist es uns möglich, noch in einem gewissen friedlichen Zustand hier leben zu können.

Was glauben Sie wohl, würde passieren, kämen Polizei und Journaille Ihrer Aufforderung nach und würden tatsächlich immer die Nationalität oder Religionszugehörigkeit der jeweiligen Täter öffentlich benennen? Oder womöglich gar über sämtliche bisher verheimlichten Straftaten dieser Klientel berichten?

Haben Sie sich denn schon einmal überlegt, weshalb es diese Debatte bei uns überhaupt gibt – und zwar bereits seit mehreren Jahrzehnten -, Ausländer wären häufiger straffällig als Autochthone?

Wenn diese Behauptung so willkürlich aus der Luft gegriffen wäre, hätten dann nicht alle unsere hochseriösen Medien durch die konsequente Nennung der Herkunft und religiösen sowie kulturellen Hintergründe längst das genaue Gegenteil bewiesen?

Schließlich haben die Auftragsschreiberlinge jeden Tag mit den Fakten zu tun, die sie, nach Ihrer Aussage Herr Scheuer, anscheinend bewusst verzerrt darstellen. Warum können wir denn nicht grundsätzlich bei sämtlichen Verbrechensberichten anstatt der fragwürdigen Beschreibung „ein Mann“ das Wort „ein Deutscher“ lesen und weswegen finden viele Straftaten angeblich überhaupt nicht statt oder sind lediglich von „regionaler Bedeutung“?

Ich kommt nicht umhin, Ihnen ein erhebliches Maß an Realitätsverlust zu bescheinigen. Darüber hinaus fügen Sie mit Ihrer Forderung sich selbst sowie Ihrer Partei großen Schaden zu, da Ihr Wunsch nach mehr Transparenz leider genau das bestätigen würde, was von Ihresgleichen ständig fälschlicherweise als „Hetze“ oder „Rechtspopulismus“ verleumdet wird.

Insofern muss ich Ihnen zu diesem offenkundigen Eigentor herzlich gratulieren. Ich hoffe, die Lückenpresse – oder sollte ich besser sagen Gutmenschen-Filterjournaille – wird es Ihnen danken, Herr Scheuer, sich so schön mitten ins Fettnäpfchen zu setzen, denn wenn jetzt wirklich bei berichteten Straftaten der Ethnie-Filter weggelassen würde, sähe selbst ein Blinder, dass wir ein gigantisches Problem haben in Deutschland.

Die Wähler wissen Ihre Pseudo-Offenheit jedenfalls sicher zu schätzen und werden ihr Kreuzchen hoffentlich an der richtigen Stelle machen, damit unsere „Demokratie“ nicht mehr länger durch Leute wie Sie bedroht wird.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Töpfl

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