Mit zusätzlicher Bürokratie für mehr „Lohngerechtigkeit“ – und noch mehr Sozialismus

Stefan Meister
Leistungsstr. 55
72135 Lohngerecht
Vorschlag
An
Große Koalition
Fern-der-Welt 98
11011 Glaskuppelheim
Große Koalition
Fern-der-Welt 98
11011 Glaskuppelheim
Stefan Meister
Leistungsstr. 55
72135 Lohngerecht
10. Oktober 2016
Mit zusätzlicher Bürokratie für mehr „Lohngerechtigkeit“ – und noch mehr Sozialismus

Sehr geehrte Damen und Herren Bundesclowns,

es ist schön zu sehen, dass Sie wieder einmal etwas tun. Zwar hat dieses „etwas“ wie üblich wenig Bezug zur Realität, dafür ist es eine weitere Bestärkung des von ihnen gehuldigten und uns Land langsam aber sicher und vor allem nachhaltig zerstörenden Sozialismus.

Mit dem „Gesetz zur Lohngerechtigkeit“ sollen künftig die Gehälter von Männern und Frauen angeglichen werden. Eine tolle Sache, denn Frauen verdienen laut den Linkspopulisten immer noch 21% weniger als der Durchschnitt der Männer.

Wenn Sie anschließend zusätzlich ein weiteres Gesetz verabschieden, welches die Frauen nicht nur dazu bringt, im Gegenzug genausoviel und -schwer wie ihre männlichen Kollegen zu schuften, in exakt denselben Tätigkeitsbereichen ihre Pflicht zu erfüllen und sich dabei wie Männer und nicht wie Mimöschen anzustellen, bin ich tatsächlich zufrieden.

Ich will damit nicht sagen, Frauen wären faul oder arbeitsunwillig, aber solange Sie hier bloß Äpfel mit Birnen vergleichen und uns den daraus resultierenden Unfug danach auch noch als „Lohngerechtigkeit“ verkaufen wollen, kann ich dieses Gesetz bloß als erbärmliche Lachnummer betiteln.

Soweit ich weiß leben wir hier in der Bundesrepublik Deutschland und nicht in einer neuen DDR – obwohl es leider sehr viele Anhaltspunkte für letztere Annahme gibt -, sodass es jedem Arbeitgeber und -nehmer selbst obliegt, wem er wieviel Lohn bezahlt bzw. für sich aushandelt.

Indem Sie nun gesetzlich vorschreiben wollen, dass Frauen – egal wie qualifiziert, wie alt, wie motiviert, wie stark oder schwach, wie krank oder gesund – grundsätzlich dasselbe Geld verdienen müssen wie ihre Geschlechtsgenossen und die Unternehmen darüber hinaus dafür mit einem neuen Wust an zusätzlicher Bürokratie gequält werden sollen, verkommt unser Land definitiv zu einem sozialistischen Alptraum für jeden Arbeitgeber.

Schon heute lohnt sich Leistung nicht mehr, weder für den Arbeiter noch seinen Brötchengeber. Stets hält Ihre korrupte Bande überall die Hand auf und das gleich mehrfach. Vor lauter Gesetzen und Richtlinien kommt man inzwischen leider kaum mehr zum eigentlichen Arbeiten.

Wie wäre es denn, wenn Sie gleich echte Nägel mit Köpfen machen statt diesem neuerlichen Blödfug: Warum führen Sie nicht einfach einen gesetzlich festgelegten und identischen Lohn für alle ein? Dieser lächerliche Versuch mit dem Mindestlohn war ja ganz nett und geht in die richtige Richtung, aber für echte „Lohngerechtigkeit“ brauchen wir den sozialistischen Einheitslohn.

Dieser darf weder vom Geschlecht noch vom Alter noch von der Gesundheit noch von der körperlichen Konstitution noch von der persönlichen Motivation noch von der Hierarchie noch von irgendwelchen anderen Rahmenbedingungen abhängig gemacht werden. Jeder bekommt stets dieselbe Entlohnung dafür, dass er etwas arbeitet, ganz egal was.

Um eine wirklich finale Gerechtigkeit über alle Menschen im Lande hinweg zu erreichen, schlage ich überdies vor, allen Bürgern grundsätzlich dasselbe Geld auszuzahlen, egal ob sie überhaupt arbeiten oder nicht oder sich ausschließlich aus den Sozialtöpfen bedienen.

Das wäre doch mal was. Endlich gäbe es keine Streiks mehr, die Jammerei der Emanzen, sie würden weniger als ihre fleißigen männlichen Kollegen verdienen, hätte ein jähes Ende und ebenso der Neid der Bürger auf die Politiker wäre vorbei, denn selbstverständlich würde dieser sozialistische Einheitslohn genauso für Ihre Riege gelten – da ja ausdrücklich auch die Nicht-arbeitenden Menschen mit eingeschlossen wären.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin viel Freude und Elan bei Ihrer stetigen und nachhaltigen Zerstörung unserer Nation.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Meister

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