Schaut der Lügenpresse auf die Finger: Propagandisten hassen die Wahrheit

Robert Brakmann
Wahrheits-Weg 26
38182 Zeitungslos
Ermahnung
An
Sabrina Radeck
Welt-Online Propagandateam
Im Leserschwund 311
10969 Lügendrucken
Sabrina Radeck
Welt-Online Propagandateam
Im Leserschwund 311
10969 Lügendrucken
Robert Brakmann
Wahrheits-Weg 26
38182 Zeitungslos
27. Juni 2016
Schaut der Lügenpresse auf die Finger: Propagandisten hassen die Wahrheit

Sehr geehrte Frau Radeck,

in einem Artikel vom 24.06.2016 publizierte Ihr Blatt eine Meldung der Deutschen Propaganda-Agentur dpa mit dem mutigen Titel „Farage sammelt 350-Millionen-Wahlversprechen ein„. Als „mutig“ ist er deswegen zu bezeichnen, weil er mit der Wahrheit – wie heute in Ihrer Branche leider üblich – nichts zu tun hat.

Ihre Zeitung unterstützte damit die dreiste Lüge, über welche der Agenturtext berichtete, nämlich das angeblich vom britischen UKIP-Parteichef Nigel Farage gegebene Versprechen, nach dem Brexit die wöchentlich 350 Millionen Pfund nicht mehr nach Brüssel zu überweisen, sondern stattdessen ins britische Gesundheitssystem zu investieren.

Farage jedoch stellte diese Behauptung allerdings niemals auf, sie stammte von einer anderen Brexit-Gruppe. Auf meine diesbezügliche Beschwerde hin antworteten Sie mir:

Die „Welt“ lügt in dem von Ihnen genannten Text nicht. Farage erklärt darin, er selbst habe nicht mit dem Versprechen geworben. Das ist transparent dargestellt.

Die Überschrift ist geändert in „Farage nennt Millionen-Versprechen einen „Fehler““. In die vorherige Überschrift konnte man hineinlesen, was Sie offenbar getan haben, dass Farage vor dem Einsammeln eben auch selbst etwas ausgeteilt hat, nämlich das Versprechen.

In der Tat konnte man das „hineinlesen“, denn genau das besagte Ihre verlogene Überschrift ja. Doch mit Ihrem neuen Titel bleibt das Problem genauso bestehen: Sie suggerieren weiterhin, Nigel Farage hätte einen Fehler begangen, obwohl es gar nicht sein Versprechen war.

Darüber hinaus ist der Agentur-Artikel an mehreren Stellen sehr eindeutig ein infamer Propagandaversuch, da dem Parteichef wiederholt unterstellt und vom Verfasser sowie Ihnen als Publizierendem unwidersprochen versucht wird, eine Verantwortung für bereits gemachte und zukünftige Aussagen zuzuschreiben, mit denen er jedoch gar nichts zu tun hat.

Nun ist diese Art der Lügerei natürlich nichts wirklich Neues für mich als kritischer Medienbeobachter, aber die Dimension der Dreistigkeit überrascht mich trotzdem immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit hier seitens Blättern wie dem Ihrigen herumgelogen wird.

Allein schon die Tatsache, dass Sie aufgrund meiner Beschwerde Ihren offenkundigen Manipulationsversuch ein klein wenig zu relativieren versuchten, spricht Bände.

Gibt es in Ihrem Hause denn gar keine Menschen mehr mit Sachverstand oder gar Rückgrat? Müssen es immer diese frechen Lügen sein?

Davon abgesehen, dass Nigel Farage nicht Urheber der genannten und ihm als gebrochen bzw. zurückgezogen unterstellten Versprechen war, sollte es doch jedem noch so unbedarften Auftragsschreiberling möglich sein, logisch zu denken vor dem blinden Klick auf den „Veröffentlichen“-Knopf.

Selbst wenn nämlich Farage die Umschichtung der Millionen in Richtung Brüssel ins Gesundheitssystem angekündigt oder versprochen hätte, die letztendliche Entscheidung darüber trifft in Großbritannien bis heute das dortige Parlament.

Aber anscheinend haben die Welt-Auftragsschreiberlinge bereits verinnerlicht, dass Despoten, wie die der EU oder unsere alternativlose Kanzlerin, einfach selbst und eigenmächtig entscheiden können, was mit Steuergeldern geschieht.

Ihre nachträgliche „Korrektur“ der Überschrift als quasi Schuldeingeständnis beweist genau meine Unterstellung Ihnen gegenüber: Es war eine Lüge. Die neue Überschrift machte es zudem nicht wirklich besser und der Brexit löst sich dadurch auch nicht wieder in Luft auf.

Ich bin schon erstaunt, wie penetrant Ihre Branche die transatlantische Agenda zur Vernichtung Europas vorantreibt. Da scheint seitens der Lügenpresse tatsächlich gar nichts mehr heilig zu sein. Und Sie wundern sich noch ernsthaft wegen solcher Anschuldigungen?

Spielen Sie jetzt bitteschön nicht den schlechten Verlierer, sondern seien Sie doch einfach selbst mal demokratisch, das fordern Sie ja schließlich stets von allen Ihren Kritikern ein. Fügen Sie sich der Mehrheit und hören Sie endlich auf, nachzutreten wie ein beleidigter, schlechter Verlierer.

Indem Sie jedoch so weitermachen wie bisher, besiegeln Sie damit lediglich Ihren eigenen Untergang. Das ist übrigens auch das Einzige, was an dieser ganzen Lügerei positiv wirkt. Es sollte Ihnen eigentlich klar sein, dass jede Lüge ihren Preis hat, den der Presselügner am Ende selbst bezahlen muss und nicht etwa der Leser!

Mit freundlichen Grüßen

Robert Brakmann
Überzeugter Nicht-Zeitungsabonnent

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