„Eliten“ bekommen panische Angst vor Zusammenbruch der EUdSSR

Waldemar Gzilowa
Byrgaz Normas
32-015 Volksi
Polen
Beileid
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Jean Kellerassel
4 Allee d'Elites
L-8293 Panique
Luxemburg
Jean Kellerassel
4 Allee d'Elites
L-8293 Panique
Luxemburg
Waldemar Gzilowa
Byrgaz Normas
32-015 Volksi
Polen
21. Dezember 2015
„Eliten“ bekommen panische Angst vor Zusammenbruch der EUdSSR

Lieber Herr Kellerassel,

als Außenminister Luxemburgs und damit Mitglied der selbsternannten Macht-„Elite“ über Europa erfüllt es Sie offenbar nicht nur mit Sorge, sondern mit purer Angst, was sich gerade bei uns in Polen ereignet hat.

Sie fürchten sich jetzt sogar explizit vor dem Zusammenbruch der EU, wie die Medien berichten. Ich kann Ihre Panik in gewisser Weise verstehen, wenn gleich ich weder Ihre Unterstellungen noch Ihre Befürchtungen teile.

Zum einen verlief die jüngste Wahl in Polen nach höchsten demokratischen Maßstäben. Mir ist natürlich bewusst, dass Leuten von Ihrem Schlag Demokratie in ihrem ureigensten Sinne wenig oder gar nichts bedeuten, da die Zementierung der politischen Macht immer schwieriger wird, je weiter sich die Volksvertreter von den Interessen der Bürger entfernen bzw. ihr Verhalten den Menschen zuwider läuft.

Zum anderen würde für mich und die meisten Polen das Ende der heutigen EU nicht etwas Katastrophales bedeuten, sondern im Gegenteil die Chance, etwas Neues zu beginnen, was ohne diesen Brüsseler Faschismus und auch Ihre offenkundigen Allmachtsphantasien auskommt.

Das, was sich derzeit in Osteuropa abspielt, mag für Leute wie Sie alarmierend wirken. Ich dagegen empfinde es als sehr wohltuend, dass unsere neue Regierung gleich von Anfang an dafür Sorge trägt, das linke Gesindel aus allen wichtigen Posten und Positionen zu vertreiben, in welchen es auch nach seiner Abwahl noch weiterhin Schaden anrichten könnte.

Dasselbe gilt für unsere Fast-Nachbarn in Ungarn. Deren Regierungschef Viktor Orbán weigert sich seit Jahren, die diversen kranken, aus Brüssel an die Nationalstaaten diktierten Selbstzerstörungsmaßnahmen umzusetzen. Er widersetzt sich dem systematischen Irrsinn und braucht sich gerade deshalb nicht vor Wahlen zu fürchten. Es könnte sogar gut sein, dass er sich einem Austrittsreferendum Großbritanniens anschließt, sollte dieses gelingen.

Der Unterschied zwischen der polnischen und ungarischen Regierung einerseits und dem Bürokratenhaufen in Brüssel sowie deren Speichelleckern in Berlin, Luxemburg usw. andererseits, ist ganz einfach zu beschreiben:

Die Volksvertreter in Warschau und Budapest vertreten eben ungewohnterweise real die Anliegen ihrer Wähler und Bürger, während bei Ihnen fast ausnahmslos die Interessen des Großkapitals die Richtung bestimmen – wie das im Faschismus ja bekanntlich der Fall ist.

Sollte die EU, welche heute ausschließlich noch auf ebendiesem korrupten Fundament gegründet scheint, tatsächlich zusammenbrechen, werden Sie aus Ungarn und Polen nur Applaus vernehmen und keine Tränen sehen.

Ich bin darüber hinaus davon überzeugt, dass es in etlichen Ländern, insbesondere in Osteuropa, ziemlich ähnlich aussieht, auch wenn dort noch überwiegend EUdSSR-getreue Vasallenregierungen in Amt und Würden sind. Doch die jüngste Volksabstimmung in Slowenien zeigt, wie weit entfernt fast überall die Politik von den Bürgern agiert.

Sofern aus dem Wählerwillen in Ungarn oder Polen der Zusammenbruch dieser unsäglichen Union resultiert, den Sie befürchten, dann stellt sich mir die Frage, ob es nicht wirklich besser wäre, die ganze Sache würde alsbald beendet. Entweder die EU verträgt Demokratie und akzeptiert den Volkswillen oder aber sie muss sich den Vorwurf gefallen lassen, in Wahrheit gar nicht diese Absicht zu verfolgen.

Übrigens fürchten sich immer nur genau Diktaturen und Diktatoren vor einer anderen Meinung der eigenen Bevölkerung und vor den Konsequenzen, sollten die Bürger ihren Ansichten einmal wirklich Nachdruck verleihen. Ihre Angst beweist zweifelsfrei, dass es sich bei der EU um ein solches Konstrukt handelt.

Wäre die Europäische Union tatsächlich ein demokratischer Zusammenschluss freier Staaten und Völker, müsste es Sie nämlich freuen, derart unterschiedliche Meinungen und Ansichten gemeinsam unter einem Dach vereinen zu können.

Die Wahrheit ist jedoch: Die EU ist das pure Gegenteil von Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit. Es ist die Wiederbelebung des kommunistischen Tyrannensystems, bloß unter anderem Namen. Doch Sie und Konsorten haben die Rechnung ohne uns Ostler gemacht. Wir wollen diesen Dreck nicht mehr wiederhaben.

Dann möge die EU eben zerbrechen. Tut mir leid, falls das Ihre totalitären Zukunftspläne durchkreuzt, aber auf Ihre persönlichen Befindlichkeiten werden Millionen Menschen in Europa sicherlich keine Rücksicht nehmen. Sollte Polen am Ende der heutigen Union eine „Mitschuld“ treffen, können Sie sicher sein: Wir wären absolut stolz darauf!

Mit freundlichen Grüßen

Waldemar Gzilowa

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1 Antwort

  1. Querdenker22 sagt:

    Das wäre alles so in Ordnung für mich, wenn gerade die Osteuropäischen Länder nicht massiv Finanziell von der EU profitieren würden: Geld von der EU nehmen, aber nichts von der EU wollen: das ist unredlich! Wenn völlig eigene Politik, dann bitte ohne EU-Subventionen!

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