„Unsere demokratische Grundordnung steht auf dem Spiel“ – Steht? Stand!

Bernd Mündig
Bürgerstr. 19
01422 Dresden
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Markus Ulbig
P. Giedah-Weg 89
01067 Dresden
Markus Ulbig
P. Giedah-Weg 89
01067 Dresden
Bernd Mündig
Bürgerstr. 19
01422 Dresden
19. Oktober 2015
„Unsere demokratische Grundordnung steht auf dem Spiel“ – Steht? Stand!

Sehr geehrter Herr Ulbig,

zum ersten Jahrestag von Pegida riefen Sie zu Gewaltfreiheit auf und appellierten an die Teilnehmer der damit verbundenen Demonstrationen, keine „Hetze gegen Ausländer, Politiker oder Andersdenkende“ zu verbreiten.

Durch Gewalt und Hass stünde „unsere demokratische Grundordnung auf dem Spiel“ behaupten Sie. Das mag prinzipiell und auf den ersten Blick richtig sein, doch was Sie hier als Innenminister von Sachsen versuchen zu propagieren, ist nichts anderes als Polemik und absichtliche Täuschung.

Freiheit und Demokratie sind Errungenschaften unserer Vorväter, die nicht einfach so vom Himmel fielen, weil ein paar Politiker sich irgendwann darauf geeinigt haben. Dieses System, welches heute leider lediglich noch einen Schatten seiner selbst darstellt, wurde zwar von sogenannten „Volksvertretern“ fast bis zur Unkenntlichkeit kaputtregiert, aber mitnichten hat dieses Gesindel es aufgebaut.

Stattdessen wurde es einst von Millionen mutiger und entschlossener Bürger errichtet, wofür nicht wenige sogar das Wertvollste, nämlich ihr eigenes Leben, zu opfern bereit waren. Heutige Politiker dagegen opfern für gewöhnlich nicht einmal ihre Pensionsansprüche, indem sie auch die offenkundigsten eigenen Verfehlungen einfach dreist auszusitzen versuchen und die Kosten und Konsequenzen dafür dem Steuerzahler aufbürden.

Leider glauben noch immer viele Bürger, dieses Land vertrete die Spitze des Möglichen in Sachen Demokratie auf diesem Planeten, doch wer diesen Unfug tatsächlich ernsthaft glaubt, der ist ganz klar zum Opfer der systematischen Medienlügen und der Propaganda des deutschen Staatsfernsehens geworden.

Sogenannte „moderne Demokratie“, wie sie von Ihresgleichen ausgelebt wird, hat nicht einmal im Ansatz mit dem eigentlichen Begriff der Volksherrschaft zu tun. Sie lassen sich zwar alle vier Jahre von vorsätzlich belogenen Wählern ins Amt hieven und versprechen bzw. lügen ihnen das Blaue vom Himmel herunter.

Doch bereits am Wahlabend wird das Gedächtnis dieser angeblichen „Volksvertreter“ kollektiv gelöscht und an die Stelle der großen Versprechungen tritt ein alternativloser Sozialismus, von dem wir eigentlich dachten, ihn vor 25 Jahren zu Grabe getragen zu haben.

Wer sich jedoch das Treiben des amtierenden Lumpenpacks – und dieser Begriff trifft mit Sicherheit besser zu als alle anderen Bezeichnungen – nur zwei Minuten lang unvoreingenommen anschaut, verliert praktisch unmittelbar seinen Glauben an die Demokratie. Denn genau das, was diese im Kern ausmacht, das Äußern und Vertreten der eigenen, selbstverständlich auch vom Mainstream abweichenden Meinung – und sei sie noch so kontrovers bzw. entgegen der politischen sozialistischen Agenda gerichtet -, wird quasi pauschal als „Rechtsextremismus“ verunglimpft und ohne jede Debatte abgelehnt.

Würden Sie und Konsorten tatsächlich ernst meinen, was Sie hier in vollmundigen Worten verkünden, dürften Sie gar nicht das sagen, was Sie sagten, da Sie nämlich den Bürgern unterstellen, etwas Unrechtes zu tun, indem sie lediglich ihren Unmut über die Hochverratspolitik dieser Regierung, übrigens bis hinab in die untersten Ebenen im Lande, kundtun.

Das Anprangern der offenkundigen Verfehlungen dieser vermeintlichen „Volksvertreter“, des vorsätzlichen Zerstörens unseres früher guten und angemessenen Sozialsystems und der Flutung unseres Landes mit komplett kulturfremden Kulturfeinden ist keine Hetze, so wie Sie dies den Demonstranten pauschal unterstellen.

Hetze wäre es, sofern Unwahrheiten verbreitet würden, doch all diese genannten Dinge entsprechen den traurigen Tatsachen. Es ist daher nicht nur das Recht der Bürger, sondern sogar ihre Pflicht, diese von ihrer „Führung“ absichtlich herbeigeführten Missstände anzuprangern und Abhilfe zu fordern.

In einem richtigen demokratischen System würden sich weder die sogenannten Volksvertreter darüber empören noch müsste jemand befürchten, die Lage könnte eskalieren, weil einfach diejenigen abgewählt werden könnten, welche für die Misere verantwortlich sind.

Da das jedoch in der BRD aufgrund der vollständigen Durchwucherung des politischen und medialen Konglomerats mit Korruption und Manipulation nicht mehr möglich und der gesamte Apparat lediglich auf Selbsterhaltung der herrschenden Kaste ausgerichtet ist, bleibt den Menschen schlichtweg nichts anderes übrig, als sich ihre Rechte auf anderem Wege zurückzuerobern.

Die demokratische Grundordnung, wie Sie diesen katastrophalen Zustand in dieser Bananenrepublik bezeichnen, ist längst zerstört. Allerdings nicht etwa durch Pegida oder irgendwelche angeblichen „rechten Kräfte“. Die wahren Verursacher sind Sie und Ihre Kollegen.

Indem Sie nun weiterhin mit sprichwörtlich aller Gewalt an Ihrer Macht festzuhalten versuchen, beschwören Sie praktisch einen Volksaufstand, einen Bürgerkrieg herauf. Somit zeichnen nicht die Demonstranten für die verheerende Katastrophe verantwortlich, welche diesem Land bevorsteht, sondern Sie und all Ihre politischen Amtsgenossen.

Den einzig gangbaren Ausweg, um diese fast verlorene Demokratie ohne eine allgemeine Revolution zu retten, wollen Sie ja leider nicht gehen. Dieser bestünde im Rücktritt sämtlicher Parteifunktionäre im gesamten Land auf allen Ebenen und der sofortigen Selbstanzeige wegen Hochverrat, Korruption im Amt, Veruntreuung von Steuergeldern, persönlicher Bereicherung auf Kosten der Bürger und vorsätzlicher Zerstörung von Wirtschaft, Kultur und Werten unseres Landes.

Wir Bürger kennen Sie jedoch gut genug, um zu wissen: Das wird niemals passieren, jedenfalls nicht freiwillig und nicht ohne Gewalt. Vergessen Sie deshalb eines nicht: Jedes einzelne Opfer des kommenden Bürgerkriegs geht ganz auf Ihre Rechnung. Jedes!

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Mündig

PS: Pegida – jetzt erst recht!

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