Mama, können wir nicht so einen armen Flüchtling bei uns wohnen lassen?

Heike Schlumpf
Am Weitweg 18
76012 Meinheim
Respekt
An
Renate Großherz
Neubauring 7
67991 Neudorf
Renate Großherz
Neubauring 7
67991 Neudorf
Heike Schlumpf
Am Weitweg 18
76012 Meinheim
12. Oktober 2015
Mama, können wir nicht so einen armen Flüchtling bei uns wohnen lassen?

Liebe Renate,

wir kennen uns ja jetzt schon einige Jährchen und ich weiß natürlich, dass Du stets zu den „Guten“ gehören und brav im Strom der Massen mitschwimmen willst. Aber was mir Dein Sohn neulich erzählte, hat mich dann doch wirklich überrascht.

Als Karrierefrau mit drei Kindern im Alter zwischen neun und dreizehn, wohlgemerkt von zwei verschiedenen Vätern, in zweiter Ehe mit einem Beamten verheiratet, der jedoch nicht der Vater Deiner Kinder ist, und wohnhaft in einem schicken Eigenheim ohne Keller, weil dafür das Geld leider nicht ganz gereicht hat, hast Du eigentlich schon so einiges an der Backe.

Nur offensichtlich reicht Dir das noch immer nicht. Oder aber Du glaubst, Dich zusätzlich zu Deiner Eigenschaft als bereits aalglatter und stromlinienförmiger Gutmensch weiter profilieren zu müssen, denn anders kann ich mir fast nicht erklären, wozu Deine neuerlichen Pläne dienen sollen:

Dein Sohn berichtete mir nämlich vor Kurzem ganz besorgt, dass Du Dir ernsthaft überlegst, einen „Flüchtling“ bei Euch aufzunehmen. Zwar habt Ihr eigentlich keinen Platz frei in Eurem Haus – mangels Untergeschoss -, doch eines der Kinder könnte ja möglicherweise sein Zimmer räumen und zu seinem Bruder oder Schwester ins Zimmer umziehen, um für Euren Dauergast Platz zu schaffen.

Eine wirklich großartige Geste – zumindest dürfte sie sich in Richtung Deiner Gutmenschen-Freunde ziemlich gut machen. Zwar hilft der eine oder andere Deiner Konzern-Kollegen bereits als „Flüchtlingshelfer“ in der nahen Stadt und darf sich als „Räfjudschie-Wällkamm“-Vorbild feiern lassen, einen eigenen Asylanten zu Hause kann jedoch bislang noch keiner vorweisen.

Deine Tochter, so erzählte es Dein Sohn, wünscht sich sowieso liebend gern einen solchen Gast. Sie hat angeblich zu Dir gesagt:

„Och Mama, können wir nicht so einen armen Flüchtling bei uns wohnen lassen?“

Wer könnte schon solch bittenden Kinderaugen widerstehen, ich weiß. Aber wie das bei Euch Gutmenschen bekanntlich so ist, macht Ihr fast nichts, ohne nicht zumindest durch die Hintertüre selbst von Euren „guten Taten“ zu profitieren, und sei es bloß Euer arrogant zur Schau getragene Stolz.

Deine „Räfjudschie-Wällkamm“-Kollegen jedenfalls würden wohl kaum einen „Flüchtling“ bei sich einziehen lassen. Die meisten sind auch nicht wirklich darüber begeistert, wenn plötzlich in unmittelbarer Nachbarschaft zur eigenen Schuldenburg eine Unterkunft oder ein Heim aus dem Boden gestampft wird, denn so ganz geheuer ist selbst diesen Helfern die Flut an „Neubürgern“ mit ihrem unberechenbaren Temperament nicht, was sie natürlich niemals offen zugeben würden.

Selbst unsere Kanzlerin gestand gerade:

„Auch wenn ich großen Respekt für die Menschen habe, die das tun, könnte ich mir das für mich derzeit nicht vorstellen.“

Ich bin mir fast sicher, dass es Dir insgeheim genauso geht. Wäre da nicht diese Verlockung… Du weißt schon, was ich meine: Geld. Sich einen Asylanten ins eigene Haus zu holen muss schließlich niemand umsonst tun, das würde nämlich selbst Deine perfekt glattgebürstete Gutmenschlichkeit dann doch nicht zulassen.

Unser Staat bezahlt fürstlich für diese Bereitschaft der Einquartierung und ein solches, nicht unerhebliches Zubrot könntet Ihr bestimmt gut gebrauchen. Von irgendwas müssen ja die drei Urlaubsreisen pro Jahr, die beiden Autos, die regelmäßige Maniküre und der Frisör, der neue Thermomix und nicht zu vergessen das „Eigenheim“ finanziert werden.

Vor lauter Eurozeichen in Deinen Augen hast Du vermutlich noch gar nicht darüber nachgedacht, welche Konsequenzen das möglicherweise für Eure Familie hätte. Da Du und Dein Mann berufstätig sind und Eure drei Kinder erst irgendwann nachmittags von der Schule kommen, wäre Euer Asylant fast die ganze Zeit allein zu Hause. Eine wirklich interessante Vorstellung.

Daran, dass Deine junge Tochter womöglich irgendwelche Begehrlichkeiten in dem jungen Mann – dazu gehören bekanntlich über 70% der „Flüchtlinge“ – weckt, möchte ich lieber gar nicht denken. Ganz zu schweigen davon, welche neuen „Herausforderungen“ auf Euch und speziell Dich als Frau zukommen, wenn Euer Dauergast ein Moslem ist – was ich Dir quasi garantieren kann. Ob das wohl gutgeht?

Außerdem pflegen diese Menschen häufigen Kontakt zu Ihresgleichen, sodass der Herr Asylant natürlich auch selbst Gäste zu Euch einladen wird. Es könnte gut sein, dass es dann ein kleines Problemchen mit der Durchsetzungsfähigkeit der bisherigen Hausordnung gibt.

Aber Du wärst nicht Renate, wenn Du nicht Deinen Dickkopf stets entgegen jeder Vernunft und trotz aller Warnungen durchsetzen würdest. Schließlich ist der Lockruf des schnellen Geldes einfach zu betörend.

Daher bin ich sehr gespannt, wie die Sache weitergeht und werde die Pressemeldungen aus Eurem Ort genau verfolgen. Ach so, das wird wahrscheinlich nichts bringen, die Medien halten bezüglich jeglicher „Ausnahmeerscheinungen“ von „Flüchtlingen“ derzeit vollkommen dicht. Nunja, wenigstens die Meldungen der Feuerwehr sind wohl noch nicht zensiert in diesem Land und das könnte spannend werden.

Viel Spaß mit Eurem neuen Gast wünsche ich Euch und bis bald.

Viele Grüße

Deine Heike

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