Von wegen „mehr Europa wagen“: Fällt die EU auseinander, geht es uns besser

Karl Freiheit
Liberiaplatz 72
70983 Separatingen
Mitleid
An
Anton vom fernen Stern
Irrgasse 18
91957 Verblenderbach
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Karl Freiheit
Liberiaplatz 72
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2. August 2015
Von wegen „mehr Europa wagen“: Fällt die EU auseinander, geht es uns besser

Sehr geehrter Herr Hofreiter,

in Ihrem seltsamen Aufsatz propagieren Sie ein „gemeinsames Europa der Solidarität und des gegenseitigen Vertrauens“, obwohl inzwischen jeder einigermaßen klar denkende Mensch längst erkannt hat, dass dieses von Ihnen „Friedensprojekt“ genannte Konstrukt namens EU das genaue Gegenteil bringt.

In Anbetracht der nicht enden wollenden Krise fordern Sie „nicht weniger, sondern mehr Europa!“. Ich hoffe, es handelt sich hierbei nur um eine vorübergehende Umnachtungserscheinung Ihrerseits und nicht um eine schwere Schizophrenie oder womöglich gar die Folge von Drogenkonsum?

Oder fordern Sie im Falle einer schweren Lebensmittelvergiftung ebenfalls die sofortige Verabreichung von noch mehr verdorbenem Essen? Wünschen Sie sich bei einem verheerenden Waldbrand etwa zusätzliche Flammenwerfer und bei einer Flutkatastrophe das Öffnen aller Hochwasserdämme? Jedes Kind erkennt sofort die Idiotie Ihrer vollkommen absurden Forderungen.

So verblendet kann eigentlich niemand sein, doch die Grünen leben ja bekanntlich in einer ganz anderen Welt. Ökofaschismus macht sichtlich blind für die Realität und insbesondere die Wahrheit. Wer nichts Produktives arbeitet, hat logischerweise auch keinerlei Bezug zu den dabei erwirtschafteten Werten und fragt sich lediglich, wie er die durch andere Hände hart verdienten Kröten so umverteilen kann, dass ein beträchtlicher Anteil davon in seinen eigenen Taschen landet.

Ihre primitiven Propagandafloskeln sind leicht durchschaubar. Oder meinen Sie ernsthaft, die Deutschen würden Ihre Parole „fällt die EU auseinander, geht es uns schlechter“ tatsächlich glauben? Warum bitteschön sollte es dem Steuerzahler schlechter gehen, wenn er nicht mehr für den Irrsinn in ganz Europa ungefragt zur Kasse gebeten wird? Wir können das viele verschenkte Geld nämlich gut selbst gebrauchen.

Ach so, ich verstehe: Mit „geht es uns schlechter“ meinten Sie gar nicht diejenigen Menschen, die sich tagtäglich den Buckel krumschuften, sondern nur sich und Ihresgleichen in der Politik. Die staatlichen Schmarotzer wären nämlich in erster Linie betroffen, wenn die EU ins Gras beißen würde, weil die grün-marxistische Umverteilung nicht mehr so flutschen würde wie gewohnt.

Deshalb darf die EU also nicht untergehen, sondern muss – auf Kosten der fleißigen Bürger – um jeden Preis am Leben erhalten werden. Außerdem gehört zu einem linkgrünen Sozialismus auch ein monströser Zentralismus, auf den Sie offenbar äußerst erpicht sind und gleichzeitig neidisch auf das „Netz aus Pakten, Regeln und Vorschriften“ blicken, mit welchem Kanzlerin Merkel laut Ihrer Aussage die EU überzogen habe.

Schließlich ist es die ureigenste Domäne – und zudem einzige Kompetenz – der Grünen, die Menschen mit ihrer unaufhörlichen ökomarxistischen Gängelei zu quälen und mit ständigen Zwängen zu drangsalieren, wo es nur irgend möglich ist. Bricht jedoch die Europäische Zwangsunion zusammen, platzt die grüne Seifenblase, das restliche Europa bald ebenfalls unter die sozialistische Fuchtel zu bekommen.

Die BRD ist bereits auf dem Weg in den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und moralischen Abgrund, das haben Sie und Ihre „grünen“ Freunde wirklich gut hinbekommen. Als nächstes haben Sie nun Griechenland im Visier und wollen jetzt auch dort Ihre unsinnigen und teuren Ökospinnereien durchsetzen.

Daher kommt wohl Ihr penetranter Wunsch, die Union auf dem Kontinent noch mehr zu verstärken und ein „gemeinsames Europa der Solidarität und des gegenseitigen Vertrauens“ zu erschaffen. Sie fordern sogar einen europäischen Finanzminister, der sich in die nationale Steuerpolitik einmischen darf. Wozu das?

Soll das Berliner Abnick-„Parlament“ bald gar nichts mehr gegen das finanzielle Ausbluten der Deutschen und das Absaugen von hunderten Milliarden Steuergeldern unternehmen können? Schon heute wird dort doch jeder Hochverrat brav durchgewunken, was wollen Sie denn bitte mehr? Sollen die Bundesbürger erst alle vollständig enteignet und damit Europa „gerettet“ werden? Wollen Sie den totalen Kommunismus?

Zugegeben, eine rein rhetorische Frage an einen Grünen, da natürlich genau dies sein ultimatives Lebensziel darstellt: Globaler „grüner“ Kommunismus. Sie verkennen dabei bloß leider die Realität, da der Marxismus in der Historie weltweit in jedem einzelnen Fall stets vollständig gescheitert ist und zwar immer in dem Augenblick, als ihm das Geld anderer Leute ausging.

Genau deshalb brauchen wir nicht mehr, sondern viel weniger EU. Bricht dieses elendige sozialistische Konstrukt endlich zusammen, geht es uns allen wieder deutlich besser. Alles andere ist eine Lüge!

Das haben leider noch nicht alle Menschen kapiert, aber zumindest diejenigen, welche die unzähligen linken Schmarotzer, etwa die Grünen, durchfüttern müssen, werden der Brüsseler Diktatur keine einzige Träne nachweinen. Und Leuten wie Ihnen sowieso nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Freiheit

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