Verbot des Kükenschredderns – gleiches Recht für alle Lebewesen? Natürlich nicht

Edgar Hühnerbein
Hahnstr. 23
66843 Eierhausen
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Militia Tierschützer
Heuchlweg 92
39087 Radikalingen
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39087 Radikalingen
Edgar Hühnerbein
Hahnstr. 23
66843 Eierhausen
13. Juli 2015
Verbot des Kükenschredderns – gleiches Recht für alle Lebewesen? Natürlich nicht

Sehr geehrte Damen und Herren Tierschützer,

mit Interesse habe ich von Ihrem Engagement gelesen, sich gegen das Kükenschreddern einzusetzen. Alljährlich werden Millionen von Küken getötet, weil sie an einer unheilbaren Krankheit leiden: Sie sind männlich.

Ebenso wie ihre menschlichen Artgenossen werden die männlichen Küken schwer benachteiligt durch die heute überall vorherrschende Feminismusseuche und müssen für ihr Schicksal, nicht mehr zur Krone der Schöpfung zu gehören, teuer bezahlen.

Zugegeben, die männlichen Wesen unter den Menschen werden zwar nicht industriell getötet – noch nicht jedenfalls -, aber wir befinden uns definitiv auf dem Weg in diese Richtung. Mittels Frauenquoten – welche gänzlich unabhängig von der Qualifikation dieser Karriereweibchen gewaltsam eingeführt werden – drängen die Damen ihre männlichen Pendants allmählich aus sämtlichen Posten, in denen es etwas zu sagen und zu bestimmen gibt.

Noch dürfen die Herren sich alternativ einen anderen Zeitvertreib bzw. Sklavenjob suchen, beispielsweise in den dreckigen manuellen Berufen, da sie dort von den militanten Weibchen meist in Ruhe gelassen werden. Irgendwer muss ja den Müll runterbringen und wozu gibt es schließlich uns Männer?

Wir dürfen uns daher glücklich schätzen, nicht im Schredder zu landen, obwohl das einigen der holden Damen durchaus gegen den Strich geht. Leider haben Männer jedoch keine so engagierte Lobby wie die armen männlichen Küken, für welche sich Tierschützer wie Sie mit aller Kraft einsetzen.

Sicher, es ist bestimmt nicht der beste Weg, Tiere zu Millionen zu züchten, Eier auszubrüten und diejenigen von ihnen anschließend gleich wieder zu töten, weil sie den jeweiligen Normen nicht entsprechen oder vermeintlich nutzlos sind.

Nur muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich diese Art von scheinbar sinnvollem Engagement äußerst fragwürdig finde, weil Sie dabei so tun, als gäbe es hier auf Erden kein größeres Unrecht als das Kükenschreddern.

Ja, diese Tiere, die hier getötet werden, sind Lebewesen. Aber jeder, der sich dafür einsetzt, die männlichen Küken zu retten, möge doch dann bitteschön wenigstens so ehrlich sein und konsequent handeln, indem er auf sämtliche zugehörigen Produkte, wie etwa den Verzehr von Eiern und den unzähligen weiteren, darauf basierenden Lebensmitteln, verzichtet.

Ebenso darf kein Hähnchen oder Hühnerfilet mehr neben dem Salat auf dem Teller landen und das Kopfkissen muss selbstverständlich mit Kunstfasern gefüttert sein. Wenn all diese Voraussetzungen von den militanten Tierschützern erfüllt wären, sähe die Sache schon ein wenig anders und vor allem wesentlich ehrlicher aus.

Doch die größte Heuchelei in diesem Zusammenhang – und daher auch mein Herumgehacke auf den bösartigen Emanzen und Anhängern des Feminismus – ist die widerwärtige, scheinheilige Zweiklassenargumentation:

Wenn es darum geht, Millionen von männlichen Hühnerküken vor dem Tod im Schredder zu bewahren, sind alle Mittel recht und es wird ein riesiger Aufschrei inszeniert, obwohl ein Großteil dieser Leute nicht einmal auf die damit in Verbindung stehenden Produkte verzichten will bzw. bereit wäre, deutlich höhere Preise zu bezahlen.

Geht es jedoch nicht um Tiere, sondern um lebende Menschen, die ebenfalls zu Millionen jedes Jahr noch im Mutterleib getötet, zerstückelt und abgesaugt werden, ist von derlei Protest plötzlich weit und breit nichts mehr zu sehen oder zu hören.

Im Gegenteil: Dann kommt die feministische Selbstbestimmung und lächerliche Aussagen wie etwa „mein Körper gehört mir“ ins Spiel, welche das Ermorden von ungeborenen Kindern legitimieren soll. Warum sich übrigens ausgerechnet die Frauen stets so besonders stark für den Tierschutz und nicht wenige von ihnen gleichzeitig für das Recht auf Abtreibung einsetzen, ist mir unerklärlich.

Industrielles Babymorden – nichts anderes ist Abtreibung – geht also offensichtlich völlig in Ordnung, während die armen, armen männlichen Hühnerküken bitteschön unbedingt am Leben bleiben sollen, weil es sich doch um so schützens- und bemitleidenswerte Wesen handelt.

Das ist genau der Grund, warum ich Euch Tierschützer absolut nicht ernst nehmen kann. Solange noch ein einziger Mensch auf Erden Hunger leidet oder vorsätzlich im Bauch seiner Mutter legal von Ärzten getötet werden darf, ist es schlichtweg absurd und menschenverachtend, auch nur im Ansatz über mehr Tierschutz oder irgendwelche Sonderrechte für Tiere zu diskutieren.

Mögen Euch elendigen Heuchlern beim nächsten Frühstück hoffentlich die Eier im Halse stecken bleiben!

Mit verächtlichen Grüßen

Edgar Hühnerbein

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