Zu gut für diese Welt: Asyl-Bürgermeister tritt aus Angst vor „Nazis“ zurück

Karl Weitblick
Patriotenweg 32
70753 Unserland
Empörung
An
Ortsbürgermeister Nervth
Gutenstr. 24
06729 Asylitz
Ortsbürgermeister Nervth
Gutenstr. 24
06729 Asylitz
Karl Weitblick
Patriotenweg 32
70753 Unserland
10. März 2015
Zu gut für diese Welt: Asyl-Bürgermeister tritt aus Angst vor „Nazis“ zurück

Sehr geehrter Herr Nervth,

das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Sie als vorbildlicher und stromlinienförmiger Gutmensch, der nicht weniger als das Gemeinwohl zu Gunsten mehrheitlich illegaler „Flüchtlinge“ opfern will, wird von „Nazis“ vor der eigenen Haustüre bedroht und von den Behörden im Stich gelassen.

Was war geschehen? In Ihrem Dorf mit gut 2.800 Einwohnern wurde der Unmut über die angekündigten 40 Asylanten seitens der Bürger und damit der eigentlichen Finanziers dieses organisierten Irrsinns so groß, dass diese beschlossen, vor Ihrem Privathaus zu demonstrieren.

Analog zu den Pegida-Demonstrationen haben nämlich einige Einwohner Ihrer Ortschaft seit Monaten jeden Sonntag die Straßen „unsicher“ gemacht und laut Ihrer Aussage waren unter diesen Leuten sogar „Neonazis“, die von anderswo angereist sein sollen. Wo gibt’s denn sowas?

Bis zu 150 Teilnehmer machten dabei ihrem persönlichen Unmut in Ihrem Örtchen Luft. Da sich, wie fast überall in unserer Bananenrepublik, leider politisch nichts zu Gunsten der Bürger bewegt, war zuletzt schließlich geplant, diesen wöchentlichen Sonntagsspaziergang ausgerechnet vor Ihrem Wohnhaus mit einer Kundgebung zu beenden.

Tja, offensichtlich sind Ihre Kontakte zu den Kollegen „weiter oben“ nicht die besten, denn diese Kameradenschweine im Landratsamt haben doch tatsächlich die Demo direkt vor Ihrem Haus genehmigt, anstatt sie alternativlos zu verbieten. Dresden machte es ja bereits vor, wie sowas geht, da sollte eine kleine Gemeinde aus der früheren DDR eigentlich keine Probleme haben, es der Metropole gleichzutun und willkürlich eine legale Demonstration zu verbieten.

Zu Ihrem Leidwesen verlief die Sache jedoch anders. So sahen Sie bloß noch einen Ausweg: Rücktritt von Ihrem geliebten Ehrenamt als Ortsbürgermeister. Und siehe da, die Organisatoren des Spaziergangs waren sofort zufrieden und haben unmittelbar von ihren Plänen abgesehen.

Was das wirklich so schwer zu verstehen, Herr Nervth? Die Bürger von Asylitz wollen einfach nicht immer mehr Ausländer in ihrer Dorfgemeinschaft dulden und sie zudem zwangsweise finanziell und sozial verhätscheln, während gleichzeitig immer mehr von den Autochthonen selbst große Probleme haben, irgendwie über die Runden zu kommen.

Nicht jeder hat schließlich die Hand im staatlichen Futtertrog wie unsere sogenannten Volksvertreter, die gesamte Sozialindustrie und eben die unzähligen „Flüchtlinge“, sondern muss selbst hart für sein tägliches Brot arbeiten. Da bleibt wenig Raum für solche verlogenen Asylschwärmereien und den üblichen Bereicherungslobgesang.

Jetzt fühlen Sie sich natürlich als Bauernopfer der übergeordneten Behörden. Dabei hätte ein Verbot der Demonstration durch das Landratsamt den Spuk sofort beendet. Doch leider, leider ist diese Bananenrepublik eben nur dort hundertprozentig steuerbar, wo entsprechendes Erpressungsmaterial parat liegt. Haben Sie denn nichts in der Hand gegenüber Ihrem Landrat, um ihn in solchen Fällen „zu überzeugen“ oder zum Handeln zu bewegen?

Das ist schlecht. Dennoch wäre Ihr Rücktritt leicht zu verhindern gewesen, Sie hätten lediglich öffentlich verkünden müssen, fünf oder gleich zehn der 40 zugewiesenen Asylanten im Ort in Ihr eigenes Haus auf Ihre Kosten aufzunehmen und die restlichen 30 bei Ihrer Verwandtschaft unterzubringen, dann wäre Ihnen die Kundgebung vor dem eigenen Hof und der daraus resultierende Rücktritt ebenso erspart geblieben.

Immerhin, so haben Sie wenigstens im Nachgang zu Ihrem Amt noch ein wenig Aufruhr verursacht im linksgrünen Gutmenschenland. Die üblichen Empörungsbeauftragten sind nämlich inzwischen wie erwartet angesprungen:

SPD-Generalsekretärin Fahimi und Grünen-Chef Özdemir wettern laut gegen Ihre bösen Behörden, die offensichtlich nicht willens oder in der Lage waren, der herrschenden Willkür den Weg zu ebnen und brav im politischen Strom mitzuschwimmen.

Aber ganz ehrlich, Herr Nervth: Wenn Sie ernsthaft glaubten oder davon ausgingen, dass Ihre zuständigen Behörden einfach so und pauschal gegen geltende Bürgerrechte handeln würden, weil Sie sich das so gewünscht haben, dann ist das zwar nachvollziehbar, da im Bund und fast überall im Land ständig von allerhöchsten Stellen Recht gebrochen wird, aber es spricht nicht wirklich für Sie.

Vielleicht war es besser, dass Sie zurückgetreten sind, da wir wahrlich schon genug Gutmenschen und Volksverräter wie Sie in Amt und Würden zu ertragen haben. Danke für Ihren feigen Schritt, denn das macht uns Bürgern Mut, auch anderswo gewaltfrei Widerstand zu leisten und doch noch etwas zum Guten bewegen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Weitblick

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