Heuchlerische Vollkasko-Schulen: „Schutz“ vor Sonnenfinsternis anstatt vor Homo- und Genderideologie

Karsten Möhrle
Platz der Grundrechte 4
63598 Freihausen
Beschwerde
An
Schulleiterin Fatz-Glischer
Am Kindergefängnis 12
67651 Kerkerheim
Schulleiterin Fatz-Glischer
Am Kindergefängnis 12
67651 Kerkerheim
Karsten Möhrle
Platz der Grundrechte 4
63598 Freihausen
19. März 2015
Heuchlerische Vollkasko-Schulen: „Schutz“ vor Sonnenfinsternis anstatt vor Homo- und Genderideologie

Sehr geehrte Frau Fatz-Glischer,

heute erhielt ich durch den Elternbeirat Ihre Nachricht bezüglich der geplanten Freiheitsberaubung in Ihrer Schule an diesem Freitag. Ein erstaunter Blick auf den Kalender ließ mich realisieren, dass Ihr Aprilscherz offenkundig zwölf Tage zu früh kommt.

Doch dann wurde mir bewusst: Es ist kein Scherz, Sie wollen ernsthaft knapp 200 Kindern den gesamten Vormittag über beim schönsten Frühlingswetter während sämtlichen Pausen in Ihrem staatlichen Umerziehungslager Hausarrest verpassen und sie grundlos einsperren:

Liebe Klassenelternvertretungen,

am Freitag wird in unseren Breiten – gutes Wetter vorausgesetzt – eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen sein. Ich möchte Sie vorab über die getroffenen Vereinbarungen für die Schule informieren.

Der Eintritt beginnt hier gegen 9.20 Uhr, Ende des Spektakels ist gegen 12 Uhr. Die größtmögliche Verdunkelung ist in unserer Region gegen 10.28 Uhr zu erwarten. Die nächste Beobachtungschance für eine partielle Sonnenfinsternis in Deutschland gibt es am 25. Oktober 2022.

Das Thema beherrscht derzeit die Medien und verdient auf jeden Fall eine unterrichtliche Behandlung auch schon in der Grundschule. Die Beobachtung des Phänomens setzt jedoch grundlegende Beachtung folgender Richtlinien voraus:

Sie können eine Sonnenfinsternis problemlos ohne optische Geräte wie Ferngläser beobachten. Schauen Sie jedoch niemals ohne geeignete Schutzbrillen in die Sonne, schwere Augenschäden bis hin zur Erblindung können die Folge sein.

Eine partielle Sonnenfinsternis sollten Sie keinesfalls ohne Augenschutz beobachten. Normale Sonnenbrillen schützen Ihre Augen bei der Beobachtung einer Sonnenfinsternis nicht ausreichend. Das Tragen von SoFiBrillen stellt für Brillenträger eine besondere Herausforderung dar. Die Versuchung über den Brillenrand hinwegzuschauen ist äußerst hoch. Spezielle Sonnenfinsternisbrillen mit besonderen Filterfolien sind auch im Fachhandel kaum zu erhalten.

Im schulischen Rahmen können wir die Verantwortung NICHT übernehmen, dass alle Kinder diese Sicherheitsmaßnahmen zuverlässig einhalten. Die Verantwortung für evtl. Folgeschäden ist zu hoch. Daher wird die Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis in der Schule in keinem Fall im Klassenverband durchgeführt. Wie an vielen anderen Schulen auch entfallen am Freitag die Hofpausen ersatzlos, um den unkontrollierten Blick in den Himmel zu vermeiden.

Wir hoffen sehr, dass auch in den Elternhäusern die Gefahren angesprochen werden, und die Akzeptanz unserer Maßnahmen unterstützt wird.

Mit freundlichen Grüßen
Irina Fatz-Glischer
Schulleiterin

Nachdem ich mein erstes Entsetzen über diesen zweifelsfreien Missbrauch der den Schulen auferlegten Fürsorgepflicht überwunden hatte, überlegte ich krampfhaft, wen ich dazu befragen könnte.

In meinen Augen überschreiten Sie mit diesem Vorgehen nämlich definitiv Ihre Kompetenzen. Es herrscht in dieser Bananenrepublik zwar nach wie vor der 1938 durch Adolf Hitler eingeführte Schulzwang, der schon damals aus denselben Gründen eingeführt wurde, weswegen unsere Politik dies auch heute tun würde, könnte sie nicht auf die „saubere Vorarbeit“ dieses Diktators zurückgreifen, aber ein Gefängnis sind unsere Schulen heute trotzdem nicht. Noch jedenfalls.

Mein erster Anruf ging daher an die Landespolizeidirektion, in der völlig naiven Hoffnung, hier auf eher freiheitliche und gleichgesinnte Ansichten zu stoßen. Doch der Anruf schockierte mich leider gleich zum zweiten Mal am selben Tag.

Die Dame am andern Ende konnte keinerlei beanstandenswerte Handlungen an Ihrer geplanten Zwangsmaßnahme erkennen. Offensichtlich halten alle Frauen mit Doppelnamen stets zusammen. Im Gegenteil, sie verwies auf entsprechende Gesetze. Meine diesbezügliche Nachfrage, welche Paragraphen in welchem Gesetz diesen Hausarrest denn konkret legitimieren, wurde gleichermaßen herablassend und verzweifelnd mit dem Befehl „da müssen Sie im Internet nachschauen“ beantwortet.

Nach meiner dritten Bitte um die Nennung der betreffenden Quellen und der empörten Rückfrage, ob ich ihre hohe Qualifikation als langjährige Polizistin etwa in Zweifel ziehen wolle, legte sie mitten in meinem Satz auf. Schade, ich hätte gerne noch etwas mehr von ihrer umfangreichen Erfahrung profitiert und die Gesetze erfahren, die sie angeblich kennen will.

Gut zu wissen, dass auf unsere Exekutive im Ernstfall derart Verlass ist – wenigstens solange man sich politisch korrekt sowie allgemein unauffällig verhält und sich natürlich gleichzeitig der herrschenden Beamten-Willkür unterwirft.

Auch mein zweiter Anruf, dieses Mal bei der Zeitung, blieb ergebnislos. Ich durfte mir lediglich anhören, dass eine verzweifelte Mutter die Reporterin bereits gestern anrief, weil sie keine Sonnenfinsternisbrille mehr für ihr Töchterchen besorgen konnte. Welch weltbewegende Probleme, mit denen sich die Lügenpresse befasst, nicht wahr?

Jedenfalls konnte bzw. wollte mir die Dame nicht weiterhelfen. Als ich ihr noch sagte, ich fände es beschämend, wie sich jetzt einerseits alle in heuchlerischer Vollkasko-Mentalität schützend vor unsere Kinder stellen würden, damit diese morgen bloß nicht in die Sonne schauen – in die sie übrigens jeden einzelnen Tag ihres jungen Lebens blicken können und durch niemanden davor bewahrt werden -, während sich andererseits kein Schwein dafür interessiere, in welcher Art und Weise unsere Kinder an den Schulen dem Gender-, Homo- und Sexualisierungswahn der Ökofaschisten hilflos ausgesetzt seien, meinte sie lediglich, dies stünde auf einem anderen Blatt.

Es ist also zu gefährlich und nicht zu verantworten, den Schülern morgen in geordneter Form eine Schutzbrille zu geben – diese gerne auch untereinander zu teilen -, die Kinder entsprechend einzuweisen und ihnen das einmalige Schauspiel hautnah vor Augen zu führen?

Diesbezügliche Zwangsmaßnahmen finden dagegen alle in Ordnung. Wie schön, Freiheitsberaubung zu unser aller Sicherheit. So stelle ich mir eine moderne Diktatur vor, in welcher die Menschen ernsthaft glauben, sie wären frei und unabhängig, besäßen gar „demokratische“ Rechte. Das dürfte allerdings wohl bald der letzte Unterschied gegenüber dem alten Diktaturmodell sein.

Ich bin jedenfalls gespannt, ob Sie sich als Schulleiterin ebenso derart engagiert für das Wohl unserer Kinder einsetzen werden, wenn es ans Eingemachte geht und den Sechs- bis Zehnjährigen an Ihrer Grundschule sämtliche sexuellen Perversionen dieser traurigen Gesellschaft ins Hirn implantiert werden sollen. Die Politik bereitet nämlich gerade genau das vor.

Was ich wegen der morgigen Zwangsmaßnahme mache, weiß ich schon: Mein Sohn bleibt einfach zu Hause und wir werden zusammen die Sonnenfinsternis bestaunen, während Sie befriedigt und beruhigt auf Ihren leeren Schulhof blicken dürfen.

Leider habe ich für die kommende Gender-Indoktrination an den staatlichen Umerziehungslagern noch keine analoge Lösung, denn sollte ich mein Kind einmal längere Zeit nicht zur Schule schicken, kommen geschwind solche staatstreuen Beamten wie die bereits erwähnte hoch kompetente Polizistin und entreißen mir meinen Sohn mit Gewalt, um ihn in den zweifelhaften Genuss dieses kranken Homo-Gender-Irrsinns zu bringen.

Möge es bald feurige Steine vom Himmel regnen, auf dass diese Vollkasko-Gesellschaft endlich wieder zur Vernunft kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Möhrle

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1 Antwort

  1. Hebel sagt:

    Nicht verschwiegen werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung.
    Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 (http://www.medrum.de/content/b...identitaet) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 (http://www.medrum.de/content/w...achen-kann)]

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