Weg mit dem ekligen Flatterzeugs! Windräder schreddern hunderttausende von Fledermäusen

Brigitte Veganius
Spinnen-Weg 18
26105 Ekelhausen
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Windige Ökofaschos
Im Windwinkel 1
05879 Fledermausetot
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Im Windwinkel 1
05879 Fledermausetot
Brigitte Veganius
Spinnen-Weg 18
26105 Ekelhausen
16. Februar 2015
Weg mit dem ekligen Flatterzeugs! Windräder schreddern hunderttausende von Fledermäusen

Liebe Ökofaschos,

wieder einmal stürzt sich die Presse auf Euch, weil an Euren schönen, eleganten und für ein nachhaltig mit Energie versorgtes Land unabdingbaren Windkraftanlagen ein paar dieser widerlichen Fledermäuse zerschmettert werden.

Angeblich sollen es jährlich 250.000 dieser säugenden Nachtflieger sein, die an den stolzen Flügeln der Anlagen sterben. Weil manche von ihnen nicht direkt vor Ort tot aufgefunden werden, sondern womöglich noch ein Stück fliegen können und dann erst weit entfernt tot vom Himmel fallen würden, komme diese hohe Zahl zustande.

Doch wisst Ihr was? Selbst wenn es eine Million Fledermäuse wären, pro Monat, fände ich das absolut in Ordnung, denn ich habe wirklich nichts für diese ekligen Tiere übrig.

Ich bin zwar überzeugte Veganerin und liebe Tiere, aber bei Spinnen, Schlangen und Fledermäusen kennt meine Liebe Grenzen. Nicht alles, was angeblich nützlich ist, brauchen wir auf diesem Planeten.

Bei Windkraft sieht das freilich ganz anders aus. Diese Form der Energieerzeugung halte ich für alternativlos. Wir können uns daher nicht erlauben, die Windräder zeitweise abzuschalten, bloß damit ein paar der Ekelviecher nicht von den Rotoren in den Tod gesaugt werden.

Überhaupt sollten wir viel gezielter und mit deutlich mehr Nachdruck für Umwelt-, Klima- und Naturschutz sorgen. Wegen ein paar gehäckselten Fledermäusen wird hier nämlich ein absurdes Riesenspektakel veranstaltet, während gleichzeitig tagtäglich ein Vielfaches an Opfern auf den Straßen zu finden ist:

Wieviele Tiere sterben, weil Autos über sie drüberfahren oder sie an der Windschutzscheibe zerschellen? Ja, auch Insekten sind Tiere, die genauso leben wollen, wie wir. Von den unzähligen Schlachttieren wegen der ganzen widerwärtigen Fleischesser ganz zu schweigen.

Ich hoffe, es kommt eines Tages ein vollständiges Verbot für Fleischkonsum und ein generelles Tempolimit von 50km/h auf Autobahnen, auf denen natürlich nur noch Elektroautos fahren dürfen, damit wir wieder im Einklang mit der Natur leben können – im Schatten der schönen Großrotoren und hoffentlich ohne Fledermäuse.

Diese Wandlung unserer Gesellschaft ist unabdingbar. Der Erfolg wird uns entschädigen und deswegen können wir auch ein paar Kollateralschäden in Kauf nehmen, wie eben den Tod von solchen fliegenden Kleintieren.

Ich als vorbildlicher, nachhaltig denkender und handelnder Mensch kann es mir schließlich erlauben, darüber zu bestimmen, was lebenswert ist und was nicht. Und ich will meinen Ökostrom haben, koste es, was es wolle, ohne Rücksicht auf Verluste. Außerdem esse ich ja schon keine Tiere, da können stattdessen ruhig ein paar Fledermäuse daran glauben.

Wenn ich es mir recht überlege: Was sollen wir eigentlich mit all den Leuten machen, die sich vehement gegen jede Art solcher Ökopolitik, gegen Umweltschutzmaßnahmen oder gar gegen Klimaschutz stellen? Sind sie für diese Welt nicht im Grunde genommen ebenso nutzlos wie Fledermäuse?

Es bleibt noch viel zu tun für uns bessere Menschen mit dem grünen Gewissen, damit dieser Planet endlich von all seiner Last befreit wird. Manche Kritiker mögen das Willkür oder Faschismus nennen, ich nenne es „Nachhaltigkeit“.

Viele Grüße

Eure Brigitte

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