„Experten“ fordern Tempolimit Null km/h – Autofahren ist einfach zu gefährlich

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Verkehrs-"Experten"
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26. Januar 2015
„Experten“ fordern Tempolimit Null km/h – Autofahren ist einfach zu gefährlich

Liebe „Experten“ für Verkehr und andere öffentliche Behinderungen,

auf Ihrem kommenden Verkehrsgerichtstag planen Sie neben dem lockeren Plaudern und dem Verzehr edler Schnittchen unter anderem die Diskussion darüber, wie die Sicherheit auf deutschen Straßen erhöht werden könnte.

Ins Auge gefasst haben Sie dabei bereits einen Vorschlag, auf Landstraßen ein Tempolimit von 80 km/h einzuführen. Nach Ihrer hochgeschätzten Meinung sollen also künftig Millionen von Menschen jeden Tag früher aufstehen und eine Kürzung ihrer sowieso schon knappen Zeit mit der Familie, Sport, Hobby und anderen Dingen in Kauf nehmen.

Damit, so behaupten Sie, würden wir uns alle mehr Sicherheit erkaufen, weil die Zahl der Verkehrstoten auf diese Weise sinken würde. Sie haben Recht, das ist vermutlich so, aber warum immer nur halbe Sachen machen, wo doch der große Wurf so nahe liegt?

Haben Sie denn tatsächlich noch nicht darüber nachgedacht, wie Sie die Zahl der Verkehrstoten auf den bundesdeutschen Landstraßen gänzlich auf Null senken könnten? Es ist ganz einfach: Bei Tempo 100 sterben viele, bei 80 einige weniger, bei Null dagegen stirbt niemand mehr durch einen Verkehrsunfall.

Es könnte zwar sein, dass hier und da ein paar Menschen vor Wut über diese kleine Einschränkung explodieren, unterwegs auf ihrem Fußmarsch verhungern, erfrieren oder von wilden Tieren angefallen werden. Doch diese Opfer könnten statistisch leicht bereinigt und anderweitig „untergebracht“ werden.

Ganz realistisch ist diese Idee zwar nicht, da wir uns auf diese Weise sprichwörtlich ins Mittelalter zurück katapultieren würden. Aber auf der einen Seite vollzieht die Bundesregierung mit ihrer „Energiewende“ ja sowieso bereits diesen Schritt und auf der anderen Seite sollten wir bereit sein auf dem Weg nach vorne auch mal rückwärts zu gehen. Im Kommunismus ist das schließlich gang und gäbe.

Vermutlich lässt sich diese Null-km/h-Forderung jedoch selbst unter den militantesten Ökofaschisten nicht durchsetzen, weil diese auf einer ausdrücklichen Ausnahmeregelung für Ihresgleichen und andere Gutmenschen unbedingt beharren würden.

Dafür böte sich allerdings eine alternative – welch schönes linksgrüne Wort – Maßnahme an: Wie Sie uns mitteilen, sterben 20% der Verkehrstoten an Bäumen. Was liegt da näher als die vollständige Abholzung sämtlicher deutschen Wälder? Dank der Waldsterbenspropaganda von vor 30 Jahren haben sich inzwischen eh die meisten Bürger darauf eingestellt, eines Tages in einem waldfreien Land zu leben. Es würde daher gar nicht auffallen, wenn plötzlich alle Bäume verschwänden.

Sicher, eine solche Maßnahme ist ebenfalls nicht ganz unkritisch, insbesondere weil Sie dabei stark mit der Klima-Sekte ins Gehege kommen würden, welche am liebsten unsere gesamte Bananenrepublik in einen beton- und asphaltlosen Urwald verwandeln würde.

Insofern bleibt wohl doch kein anderer Ausweg, als den Bundesbürger weiter zu entmündigen und ihm die Nutzung seines liebsten und zugleich teuersten Spielzeugs zu verleiden, indem ein brutales Tempolimit auf Landstraßen eingeführt wird.

Andererseits: Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit etwas Reparatur der maroden Verkehrsinfrastruktur oder gar dem Ausbau der unzähligen kaputten, schmalen und mitunter fast unpassierbaren Bundes- und Landstraßen, bei denen sich immer mehr Autofahrer fragen, ob es sich hierbei nicht in Wirklichkeit bloß um extraharte Teststrecken für Fahrwerke von Autos großer Automobilkonzerne anstatt um öffentliche Straßen handelt?

Nun, Sie wissen was zu tun ist: Bevor hier überhaupt irgendetwas in Angriff genommen werden kann, müssen zunächst einmal die Einnahmen erhöht und die Kassen gefüllt werden. Die baldige Einführung einer Autobahn- und einer Landstraßenmaut sind daher genauso unverzichtbar wie Ihre gemütlichen Kaffeekränzchen in trauter „Experten“-Runde.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Otto Auto

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