Die Gleichschaltung der Medien – kennst Du eines, kennst Du alle

Gerhard Geradeaus
Unbeeinflusster Weg 73
89788 Meinungsfreiheit
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Gleichgeschaltete Medien
Straße der Einheitsmeinung 2
06910 Galaxie 92
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Gerhard Geradeaus
Unbeeinflusster Weg 73
89788 Meinungsfreiheit
6. Januar 2015
Die Gleichschaltung der Medien – kennst Du eines, kennst Du alle

Liebe gleichgeschaltete Medien,

als ich damals erkannt habe, wie ähnlich Ihr Euch alle seid, egal ob Zeitung, Rundfunk oder Fernsehen, war ich regelrecht erleichtert. Zuvor lebte ich nämlich in einer von Nachrichten und Meinungen überfluteten Welt und hatte immer das Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen, da ich aus Zeitgründen natürlich nie alles lesen und anschauen konnte, was Ihr zu bietet hattet.

Doch zwischenzeitlich hatte ich erkannt, worin Ihr Euch unterscheidet: Im Grunde genommen in Nichts, abgesehen von den Logos, Farbräumen und Layouts. Es ist also gar nicht notwendig, sämtliche Meldungen und Informationen aus allen Kanälen zu sichten und aufzusaugen, da Ihr euch inhaltlich absolut gleicht.

Hatte ich einen Sender von Euch geschaut, eine Zeitung vom Kiosk gelesen, hatte ich bereits alles gesehen und gehört, was Ihr zu bieten habt. Das Schöne daran: Ich konnte mich bei der Wahl meiner Lieblingsmedien irgendwann darauf beschränken, mich allein an der Optik und der Aufmachung zu orientieren. Gedanken über Inhalte oder politische Richtungen waren irrelevant, weil Ihr allesamt links, grün, öko, multikulti, sozialistisch, marxistisch, populistisch, weltretterisch, klimaschützend, pädophil, homophil, menschenverachtend und verlogen seid.

Diese Erkenntnis hatte bei mir allerdings noch eine weitere Auswirkung: Die vermeintlich schöne Möglichkeit, allein nach der äußerlichen Erscheinung Eurer Druckerzeugnisse und Rundfunksendungen auswählen zu können, langweilte mich alsbald. Und so beschloss ich, Euch gänzlich den Rücken zu kehren und mir meine Nachrichten selbst zusammenzusuchen. Das Internet ist dafür übrigens ideal geeignet und funktioniert sogar ganz ohne „Demokratieabgabe“ oder Zeitungsabo. Sprich: Das Internet braucht Euch nicht.

Zu meinem Erstaunen stieß ich dabei aber wieder auf das frühere Symptom, welches ich eigentlich meinte, erfolgreich hinter mir gelassen zu haben: Die Informationsüberflutung und das Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen. In diesem Fall jedoch zu Recht. Ich stellte außerdem fest, dass es eine erhebliche Diskrepanz zwischen Euren veröffentlichten und gleichgeschalteten Informationen und denen aus den vielen unabhängigen Quellen gibt.

Wisst Ihr, worin dieser Unterschied besteht? Es werden auch völlig andere und gegenteilige Meinungen geäußert, als in Eurer einseitigen, propagandistischen Weltsicht üblicherweise zugelassen sind. Ja, es scheint fast so, als wärt Ihr als notorische Lügner entlarvt!

Ich gebe zu, es ist nicht immer leicht, bei all diesen vielen Informationen aus der ganzen Welt die Spreu vom Weizen zu trennen und viele Behauptungen stellen sich hinterher als falsch heraus. Trotzdem ist die Wahrheitsquote all dieser freien Publizisten, Medien aus anderen Ländern und einfachen Bloggern um Dimensionen höher als die Eure.

Andererseits, ich kann mich eigentlich gar nicht daran erinnern, dass Ihr jemals die Behauptung aufgestellt habt, die Wahrheit zu verkünden. Ihr beansprucht ja lediglich die Meinungs- und Deutungshoheit für Euch und diffamiert einfach jegliche anderen Ansichten als krude, rechts oder populistisch.

Leider scheint Eure Rechnung aber nicht mehr aufzugehen, da sich zunehmend mehr Menschen dieser offenkundigen Täuschung gewahr werden und Euch ebenfalls den Rücken zukehren, um sich die gewünschten Informationen selbst und auf anderem Wege zu besorgen.

Was werdet Ihr tun, wenn der letzte Leser sein Zeitungsabo gekündigt oder der letzte TV-Zuschauer die Flimmerkiste zum Fenster hinausgeworfen hat? Wird es dann auch eine „Demokratieabgabe“ für Zeitungen geben? Oder werden wir per Gesetz dazu gezwungen, Eure Lügensendungen anzuschauen?

Ach ja, ich vergaß: Es gibt schließlich Millionen von Menschen, die im Dienste des Staates stehen, in irgendeiner Form jedenfalls, und diese werden Euch selbstverständlich weiterhin die Treue halten – zumindest solange der Wohlfahrtsstaat sich diese hörigen Zuschauer noch leisten kann.

Ich schließe mich dagegen all jenen an, die Euch wegen Eurer widerwärtigen Propaganda ablehnen und werde fleißig mithelfen, meinen Mitmenschen die Augen zu öffnen, obwohl Ihr diese Aufgabe eigentlich schon selbst am besten erfüllt mit Euren offenkundigen Lügen.

In diesem Sinne, lügt ruhig weiter, solange Ihr es noch könnt und Euch noch jemand zuhört. Ich gehöre allerdings nicht mehr zu diesem Publikum.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Geradeaus

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