Verfrühtes „Weihnachtsgeschenk“: Pkw-Maut wird doch teurer als versprochen

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Holprigsweg 34
29561 Mautheim
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1. Dezember 2014
Verfrühtes „Weihnachtsgeschenk“: Pkw-Maut wird doch teurer als versprochen

Lieber deutscher Autofahrer,

rechtzeitig zum ersten Türchen am Adventskalender beschert Dir Deine liebe Bundesregierung ein kleines Weihnachtsgeschenk – wobei, eigentlich wirkt es eher wie ein Oster- oder Kuckucksei mit einer bösen Überraschung innen drin. Aber hast Du ernsthaft etwas anderes von Deiner „Volksvertretung“ erwartet?

Vor der Bundestagswahl ging die sozialistische schwarze Union auf Stimmenfang mit einer ziemlich populistischen Kampagne, die sich jetzt im Nachhinein zweifelsfrei als Lügenkampagne offenbart. Behaupteter Plan war, die Ausländer auf unseren Autobahnen endlich zur Kasse zu bitten, wo wir selbst schließlich seit Jahrzehnten fast überall im Ausland schon für die bloße Besichtigung diverser Straßen ordentlich abdrücken dürfen.

Bereits kurz darauf wurde den Lügnern aus Bayern und Berlin jedoch die Maske vom Gesicht gerissen: „Eine Maut allein für ausländische Autofahrer auf deutschen Straßen werden wir nicht zulassen“, hieß es aus Brüssel. Einmal davon abgesehen, dass diese EU-Diktatur sich wirklich überall ungefragt einmischt und dafür keinerlei Legitimation durch uns Bürger besitzt, hätte den Wählern eigentlich spätestens zu diesem Zeitpunkt unmittelbar klar sein müssen: Sie werden von den Verbrechern dort oben wie üblich belogen.

Trotzdem waren sich offensichtlich die meisten darüber entweder nicht im Klaren oder sie haben es als Gewohnheitslüge wie vor jeder Wahl als belanglos abgetan und hofften, unbeschadet davonzukommen. Dabei wissen wir doch nur zu gut:

Was Berlin und Co irgendwann einmal als grundsätzliches Vorhaben auch bloß andeutungsweise geäußert haben, setzen sie früher oder später auf jeden Fall um. Manchmal dauert es lediglich ein bisschen, bis Michels typisch schwaches Gedächtnis den Politbetrügern hilfreich zur Seite springt.

Nach der Wahl wurde dann ein kompliziertes Machwerk aus der Taufe gehoben, mit welchem der deutsche Autofahrer vor dieser zusätzlichen Maut-Abzocke bewahrt werden sollte, indem gleichzeitig die Kfz-Steuer teilweise gesenkt würde. Angeblich jedenfalls. Wie sich nun herausstellt, wird dieser monetäre Ausgleich aber höchstens vorübergehend gelten und uns abgezockten Bürgern vermutlich sogar überhaupt nichts nutzen.

Gerade wurde nämlich überraschend – für wen auch immer das noch wirklich überraschend gekommen sein mag – angekündigt, dass künftige Erhöhungen der Maut nicht durch eine geringere Kfz-Steuer kompensiert würden. Dahinter stecken natürlich die üblichen Verdächtigen: Geld-in-der-Schublade-Vergesser und Finanzminister Wolfgang Schäuble und Verkehrsminister Alexander Dobrindt aus dem Unrechtspseudostaat Bayern.

Naja, ehrlich gesagt ist derjenige nur als völlig naiv zu bezeichnen, welcher tatsächlich etwas anderes erwartet hat, als genau das, was gerade geschieht und was im völligen Gegensatz zu den Versprechungen steht, welche uns vor weit über einem Jahr in Bezug auf die Ausländer-Pkw-Maut vorgelogen wurden.

Die „grüne“ Opposition heuchelt jetzt selbstverständlich sofort wieder ihre übliche große Empörung und wirft den notorischen Lügenkollegen Wortbruch vor. Dabei weiß heute jedes Kind, welche Bedeutung ein beliebiges Versprechen aus dem Munde eines jeden Politikers hat: Es ist immer und ausnahmslos eine Lüge. Der Begriff Politiker ist gewissermaßen ein Synonym für Lügner.

Ebenso versucht die mitregierende SPD Aufgebrachtheit zu simulieren. Sie würde keinesfalls einem Gesetzesentwurf zustimmen, welcher Autofahrer durch die Hintertüre später entgegen den ursprünglichen Behauptungen belasten würde. Wetten, deren Gedächtnis wird sich schon sehr bald als noch schlechter erweisen als das des Michels?

Ausgerechnet die verräterische Hartz-4-SPD und ihre „grünen“ Freunde werfen ihren Mitverbrechern im Reichstag Wortbruch und hinterrückliche Mehrbelastungen vor? Immerhin, einen gewissen Unterhaltungswert kann diesem Lügenzirkus wirklich nicht abgesprochen werden, wenngleich der Eintrittpreis für dieses drittklassige Theater mehr als nur sittenwidrig überhöht ausfällt.

Schade, dass vor 25 Jahren damit begonnen wurde, die einzelnen Mauerteile in Berlin zu zerstören bzw. in alle Welt zur Erinnerung zu verschicken, denn jetzt könnten wir sie dringend brauchen: Es wird Zeit, diese gierigen, verlogenen und hinterhältigen Parasiten endlich einzumauern und dann das gesamte Gelände zu fluten.

Tja, lieber deutscher Autofahrer, das kommt davon, wenn man die falschen Leute wählt. Zugegeben, so viele richtige gibt es zwar nicht, aber so hast Du zumindest kein Recht, Dich über die bald nach der Einführung bereits steigenden Mautkosten zu beklagen. Du hast es so gewollt.

Viele Grüße

Deine (zu) späte Einsicht

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