Jetzt bewerben: Massenmedien suchen neue „Nazi“-Statisten für Pegida

"Nazi"-Statist
Verblödungsstr. 78
04875 Gekauftes/TV
Bewerbung
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RTL
Unter den Lügen 1
50879 Köln
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"Nazi"-Statist
Verblödungsstr. 78
04875 Gekauftes/TV
22. Dezember 2014
Jetzt bewerben: Massenmedien suchen neue „Nazi“-Statisten für Pegida

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle als Demonstrations-Statist mit „rechtsradikaler“ Gesinnung für den Standort Dresden. Nachdem Sie Ihren drittklassigen Schauspieler gerade fristlos entlassen mussten, weil dieser frechdreist mit der staatlichen Konkurrenz zusammenarbeitete, haben Sie sicherlich Bedarf an neuen Komparsen für die passenden TV-Berichte.

Ursprünglich hatte ich vor, mich zunächst bei den beiden großen Staatssendern zu bewerben, da ich dort einen sicheren Posten erwarten kann. So unkündbar wie die Rundfunkzwangsabgabe – Pardon, ich meinte natürlich die Demokratieabgabe – für die Zuschauer ist, so verlässlich sind auch die fürstlichen Gehälter bei ARD und ZDF, sofern entsprechend politisch korrektes Fernsehen produziert wird, im wahrsten Sinne des Wortes.

Dennoch habe ich mich entschlossen, mich mit meiner Bewerbung zuallererst an Ihr Haus zu wenden, da ich weiß, wie durchtrieben, raffiniert und hinterhältig bei Ihnen „gearbeitet“ wird. Vor über einem Jahr hat nämlich bereits ein sogenannter RTL-Journalist es geschafft, eine kleine, unauffällige und vorbildliche Glaubengemeinschaft derart medial zu zerstören, dass nicht nur sämtliche 40 Kinder in einer bis dahin einmaligen kollektiven Entführungsaktion in staatliche Obhut entrissen wurden, sondern die Gemeinschaft seitdem auch wirtschaftlich vollständig isoliert von ihrer Umgebung leben muss.

Das verdient Respekt. In anderen Branchen würden solche Mitarbeiter ganz klar als kriminell gelten, aber Ihr Mann darf diese Leute weiter im Fernsehen verleumden und läuft völlig frei herum. Eine beachtliche Leistung, das soll Ihnen erst einmal jemand nachmachen. Ein klarer Fall für mich: Bei diesem Sender will ich auch arbeiten!

Umso mehr war ich enttäuscht über Ihren offensichtlich unterdurchschnittlichen Amateur, den Sie nach Dresden entsannt hatten, um die bösen, „rechtsradikalen“ Pegida-Anhänger zu diffamieren. So eine Chance darf man doch nicht einfach in solch leichtfertiger Art und Weise aufs Spiel setzen und vertun. Sie tragen schließlich eine hohe Verantwortung.

Ihr Haus hat damit der deutschen Meinungseinheit und der gleichgeschalteten Presse einen wahren Bärendienst erwiesen, denn nun haben viele Menschen leider erkannt, wie sie systematisch verdummt und durch gekaufte Journalisten manipuliert werden.

Natürlich ahnten etliche „schräge“ Bürger und krude Verschwörungstheoretiker schon längst, dass die meisten im Fernsehen interviewten „rechten“ Demonstranten entweder von den Journalisten gekauft oder gleich selbst mitsamt den Kameras mitgebracht, aufgestellt und zum Aufsagen zuvor auswendig gelernter Phrasen genötigt wurden.

Bevor Sie wegen dieses Vorfalls künftig zur Bluescreen-Technik greifen müssen und lediglich noch Gesamteindrücke vor Ort filmen, um diese dann anschließend mit im Studio aufgenommenen „Demonstranten“ zusammenschneiden, möchte ich mich daher als Statist für den echten Außeneinsatz in Dresden bewerben.

Ich habe zwar keinerlei Erfahrung mit Demonstrationen und rechte Parolen kenne ich auch keine – außer eben jenen aus dem Fernsehen -, aber die Schlüsselbegriffe lassen sich ja alle ganz leicht erlernen und so gut wie Ihr gerade rausgeworfenes drittklassiges Exemplar kann ich das allemal.

Als Entlohnung hoffe ich auf einen etwas höheren Stundensatz als die von der sächsischen Landesregierung für die „Luftballonverteiler“ getarnten Gegendemonstranten von Pegida bezahlten zehn Euro pro Stunde. Immerhin werden meine Worte eine deutlich höhere Wirkung erzielen, weil sie durch den TV als Multiplikator wesentlich mehr Tragweite besitzen.

Ich bin mir außerdem meiner enorm großen Verantwortung mit dieser Aufgabe bewusst, denn nicht nur die Politik, sondern auch die gesamte linksgrüne Medienlandschaft, ob nun Staats- oder Privatfernsehen, hängt bezüglich ihrer Glaubwürdigkeit von perfekter Inszenierung, Zensur und Gleichschaltung ab. Mein Hintergrund als ehemaliger Stasi-Mitarbeiter kommt mir hier sicherlich zu Hilfe.

Sofern Sie keinen Bedarf an neuen Demo-Statisten haben, weil Sie Ihre „Berichterstattung“ künftig lieber vollständig im Studio drehen oder auf fertiges Material aus dem bald kommenden Medien-Gleichschaltungs-Ministerium zurückgreifen wollen, habe ich dafür vollstes Verständnis. In diesem Fall bitte ich Sie, meine Bewerbung an die Staatssender ARD und ZDF weiterzureichen.

Mit freundlichen Grüßen

Ein kooperativer „Nazi“-Statist

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