Millionen-Steuerhinterzieher Bundestag: Was kümmern uns unsere eigenen Gesetze?

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Der deutsche Souverän
In Wartestellung 8
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15. Oktober 2014
Millionen-Steuerhinterzieher Bundestag: Was kümmern uns unsere eigenen Gesetze?

Sehr geehrte Damen und Herren der sogenannten Volksvertretung,

deutsche Bundesgesetze gelten überall in Deutschland, ohne Ausnahme. Es sei denn, es handelt sich um das Reich des Bundestags. Dort, so hat sich jetzt nämlich herausgestellt, wurden Millionen von Euro an Steuern hinterzogen, weil geltendes Recht offenbar vorsätzlich übersehen wurde.

43 Besucherführer im früher real und heute – leider – nur noch symbolisch brennenden Reichstag wurden als Scheinselbstständige angestellt und bezahlt. Die staatliche Rentenversicherung ging bei ihnen leer aus – wie übrigens auch grundsätzlich bei Ihren äußerst kalorienhaltigen „Diäten“. Sie alle bezahlen ja schließlich ebenfalls keine Rentenversicherung.

Nachdem das Vergehen publik wurde, handelten Sie interessanterweise so schnell und unbürokratisch wie Sie das immer genau dann tun, wenn es um das Durchwinken irgendwelcher Lobbyistengesetze oder das Vertuschen von Schweinereien gegen das deutsche Volk geht. Die Besucherführer wurden kurzerhand als studentische Hilfskräfte angestellt.

Vielleicht war Ihnen zuvor gar nicht bewusst, was Sie hier getan haben, denn über die laufende Gesetzgebung ist selbstverständlich nicht jeder von Ihnen bis ins letzte Detail informiert. Noch dazu leben wir in einem Land, welches die umfangreichste Steuergesetzgebung überhaupt betreibt und damit einen traurigen Weltrekord hält. Wer kann da schon den Überblick behalten?

Doch selbst wenn dem so wäre und Sie in keinster Weise für schuldig erachtet werden könnten – von einem ehrlichen Gericht, vor welchem Sie wahrscheinlich größtenteils niemals landen werden -, Strafe muss niemand aus Ihrem hohen Hause erwarten. Gesetze und Justiz sind selbstverständlich allein für das dumme Wahlvolk gedacht, den erlauchten Persönlichkeiten des ehrenwerten Bundestags möge doch bitte nicht mit derlei Belanglosigkeiten die kostbare Zeit gestohlen werden.

Vielleicht sollten Sie trotzdem einmal darüber nachdenken, wie problematisch der jetzt aufgeflogene Betrug für Ihre Glaubwürdigkeit ist. Zwar weiß jeder einigermaßen informierte Bürger, dass im Reichstag sämtliche zur Auflösung und zum Verkauf unserer Bananenrepublik verabschiedeten Gesetze von Ihnen, sehr geehrte Damen und Herren der sogenannten Volksvertretung, niemals vor der jeweiligen Abstimmung durchgelesen, sondern ausschließlich gemäß dem eigenen Fraktionszwang durchgewunken werden.

Auch Ihre sich alle vier Jahre wiederholenden Lügen und falschen Versprechungen vor jeder Wahl sind nicht das Problem, daran hat sich der Souverän ebenfalls schon lange gewöhnt – die Mehrheit geht deswegen gar nicht mehr zur „Urne“.

Worum es aber wirklich geht ist Ihre fundamentale Vertrauenswürdigkeit. Wer nämlich im Kleinen schon grundsätzlich zu illegalen und rechtswidrigen Handlungen neigt und jedes vorhandene Gesetz nach allen Regeln der Kunst vorsätzlich bricht, bei dem wird automatisch und verständlicherweise auch der systematische Rechtsbruch im großen Stil vermutet.

Mir ist das persönlich im Grunde genommen ziemlich egal, was Sie da in Berlin treiben und welche Raubzüge am deutschen Volk Sie morgen wieder legalisieren werden. Ihr persönliches Konto an Gesetzesverstößen ist bereits derart prall gefüllt, dass es nun wahrlich nicht mehr auf ein paar Milliarden ins Ausland verschenkter Euros hier oder ein paar Millionen zusätzlicher Asylanten da ankommt.

Ich mache mir lediglich Gedanken darüber, wer am Ende die Entsorgungskosten dafür tragen wird, nachdem die staatliche Ordnung infolge Ihres verantwortungslosen Handelns in Deutschland zusammengebrochen ist und der wütende Mob tausende von Laternen im Lande mit Leichen oder den Überresten von gelynchten Politikern, Abgeordneten und anderen staatlichen Funktionären geschmückt hat.

Also kurz gesagt: Wer hängt Sie, sehr geehrte Damen und Herren der sogenannten Volksvertretung, nach getaner „Arbeit“ wieder von den Straßenlaternen ab, bevor Sie anfangen zu stinken? Ich werde das nämlich ganz bestimmt nicht tun.

Hochachtungsvoll

Der deutsche Souverän

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1 Antwort

  1. Deutscher Horst sagt:

    Die braucht man nicht abhängen, die fallen irgendwann von alleine runter.

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