Tragt die Moral zu Grabe – Geschwisterliebe als nächster Randgruppenkandidat

Moral Apostel
Sittenweg 45
03778 Steinzeit/Moder
Trauer
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Deutscher Ethikrat
Keine Skrupel 90
50986 Moralfrei
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Keine Skrupel 90
50986 Moralfrei
Moral Apostel
Sittenweg 45
03778 Steinzeit/Moder
24. September 2014
Tragt die Moral zu Grabe – Geschwisterliebe als nächster Randgruppenkandidat

Sehr geehrte Ethikdamen und -herren,

war Ethik nicht einst ein Synonym für Moral? Zumindest meine ich mich, grob daran zu erinnern. Ihrem Rat hingegen scheint diese Erinnerung zu fehlen, denn Sie fordern gerade öffentlich und ohne jede Moral, den Geschwisterverkehr zu entkriminalisieren und ihn somit zu legalisieren.

Laut Paragraph 173 des Strafgesetzbuchs ist der geschlechtliche Verkehr zwischen Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, und deren Kindern, Enkeln, Urenkeln sowie zwischen Voll- und Halbgeschwistern verboten. Anstiftung und Beihilfe dazu sind ebenfalls strafbar. Das soll sich nach Ihrem Willen nun jedoch ändern.

Ihre Argumentation ist – ich will es einmal so ausdrücken – interessant: Weil Geschwisterinzest sehr selten sei und die „Betroffenen“ sich in ihren „grundlegenden Freiheitsrechten“ verletzt fühlten, braucht es ein solches Verbot diesbezüglich eigentlich gar nicht.

Sind Sie schon einmal auf den Gedanken gekommen, dass das ein oder andere Verbot oder Gesetz genau zu solch einem bestimmten Ergebnis geführt haben könnte? Mord und Totschlag sind in der BRD schließlich gleichfalls strikt verboten und werden – abgesehen vom Migrantenbonus – auch entsprechend schwer geahndet und füllen daher lediglich in vergleichsweise geringem Umfang die Statistiken.

Mit Ihrer Begründung müsste man alle Verbote, welche zahlenmäßig nur selten als Straftaten verfolgt werden, auf den Prüfstand stellen. Es gäbe nämlich genügend Randgruppen, welche wegen ihrer zweifelhaften Leidenschaften bislang von der Gesellschaft verstoßen sind und aus rein politisch korrekten Gründen rehabilitiert werden müssten.

Warum dann nicht gleich genauso die Pädophilie straffrei stellen? Im Vergleich zu Kleinkriminalität oder Korruption sind das lächerlich wenige Fälle. Ihr sogenannter Ethikrat würde sich dabei zudem viele Freunde in der Politik machen. Noch geringer dürfte wohl das Aufkommen von Sodomie sein, warum also nicht das diesbezügliche Verbot ebenfalls direkt aufheben? Viele Tierschützer würde es sehr freuen, wenn ihre Schützlinge in einer freien Welt endlich freien Sex erleben dürften.

Stattdessen sollte lieber alles, was mit christlichen Werten in Verbindung steht, vollkommen zusammengestrichen werden, denn beispielsweise die Anzahl der Fälle von empfundener Beleidigung seitens Muslimen wegen eines aufgestellten Weihnachtsbaums sind eklatant höher – von den unzähligen Kirchen im Lande ganz zu schweigen. Also, weg mit allem Christlichen.

Mein persönliches Fazit nach Ihrem Vorschlag: Gebt die Kinder frei zum Missbrauch, gebt die Tiere frei zum Gebrauch und sperrt die Christen ein, die noch immer an so etwas völlig Veraltetem wie Moral und Werten festhalten. Das passt doch nun wirklich nicht mehr zu dieser „modernen“ Gesellschaft.

Wir haben uns leider längst daran gewöhnt – allerdings nicht damit abgefunden -,  dass Ihnen und auch vielen anderen Menschen in diesem Land das Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung deutlich stärker zu gewichten ist als der Schutz der Familie. Nehmen wir z.B. die schulische Frühsexualisierung in Baden-Württemberg als Mahnmal dieser linksgrünen Zerstörung.

Wer hat Sie eigentlich gewählt? Darf hier jeder einfach so einen Ethikrat gründen und danach irgendwelche unmoralischen Empfehlungen an den gewählten Gesetzgeber aussprechen? Ich bin wirklich traurig über den moralischen Zustand dieses Landes, denn er liegt offensichtlich noch wesentlich tiefer, als mancher Zeitgenosse sich das überhaupt nur vorzustellen wagt.

Hochachtungsvoll

Ein trauriger Moralapostel

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