Vater-Mutter-Kind – doch nicht mehr nur Schnee von gestern?

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Weg von der Masse 2
81673 Münchhausen
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19. August 2014
Vater-Mutter-Kind – doch nicht mehr nur Schnee von gestern?

Liebe Focus-Redaktion,

Zeiten ändern sich, das ist bekannt. Dennoch wundert es mich, wie sich die ein oder andere Perversion unserer Gesellschaft mitunter ins Gegenteil kehrt. So erstaunt mich gerade Ihr höchst bemerkenswerter Artikel zum Thema „Schluss mit der klassischen Familie„, in welchem Ihr Autor dem politisch korrekten Irrsinn deutlich die rote Karte zeigt.

Was waren das noch für Zeiten, als es quasi einem Verbot glich, sich öffentlich für die klassische Familie einzusetzen. Dieser linksfaschistischen Doktrin fiel sogar die bekannte Nachrichtensprecherin Eva Herman zum Opfer, viele kennen die Geschichte ihres Rauswurfs wegen angeblich zu großem Familiensinn.

Auch Ihr Blatt war damals genauso an der Hetze gegen Frau Herman beteiligt, denn es galt schließlich als schick und es war für jedes zeitgemäße Medium unabdinglich, sich der Mainstreammeinung brav und hörig anzuschließen. Erst vor Kurzem haben Sie wieder schlecht über die mutige Journalistin geschrieben. Das regelmäßige Nachtreten gehört eben zum guten Ton in der linken Journaille. Umso erstaunlicher nun Ihr obiger Text, welcher Frau Hermans Anliegen genau bestätigt.

Was sich hier gerade wie eine historische Erzählung aus dem vergangenen Jahrhundert anhört, liegt jedoch gerade einmal knappe sieben Jahre zurück. Wie ist es möglich, dass binnen dieser vergleichsweise kurzen Zeit ein derartiger Stimmungsumschwung stattfand?

Doch was rede ich, er fand ja noch gar nicht statt. In fast sämtlichen anderen Medien und auch oft genug bei Ihnen herrscht weiterhin die völlig politisch korrekte, von krankhafter Huldigung und Unterwerfung unter jede noch so kleine, dafür perverse Minderheitengruppe bestimmte Meinungsmache.

Also, wie konnte das passieren? Handelt es sich bei diesem außergewöhnlichen Machwerk lediglich um ein Versehen? Oder wollen Sie vielleicht neue Leser gewinnen aus dem „rechten“ Sektor, wie Ihresgleichen üblicherweise all jene verleumden, welche sich zum gesunden Menschenverstand bekennen?

Bekanntermaßen geht es den Zeitungsverlagen ziemlich bescheiden, allerdings vollkommen zu Recht, denn wer sich weigert, die Wahrheit zu schreiben, der wird eben irgendwann von den eigenen Lügen aufgefressen. Wechseln Sie etwa deswegen den Kurs, um Ihr Blatt vor dem unvermeidlichen Massensterben in der Branche zu retten?

Oder haben Sie tatsächlich ehrlich das Bedürfnis, wieder das zu publizieren, was viele Menschen in diesem Land im Herzen bewegt, was sich die meisten von ihnen aber wegen der radikalen Gutmenschendiktatur und deren überall lauernden Blockwarten, insbesondere in den Medien, nicht mehr trauen, offen auszusprechen?

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, lautet ein bekanntes Sprichwort. Ich bin daher skeptisch, was Ihren besagten Artikel betrifft. War das womöglich nur eine Eintagsfliege? Vielleicht war diese Abrechnung auch rein politisch motiviert, um den Sozialisten so richtig schön an die Breitseite zu fahren?

Sicher, das wäre legitim und ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn Sie diesen roten Räubern und Dieben eins auswischen. Viel lieber wäre mir allerdings, Sie würden endlich die ganze Wahrheit schreiben und sämtliche Schandtaten dieses Gesindels auf den Tisch bringen.

Zugegeben, dafür wäre ein enorm riesiger Tisch nötig, aber daran sind Sie ja schließlich selbst schuld. Warum haben Sie in der Vergangenheit nicht schon längst damit begonnen, all diese überall aufkeimenden und unsere Gesellschaft zerstörenden Tendenzen zu entlarven als das, was sie sind? Als destruktiven Sozialismus.

Ihre Mitarbeiter sind sicherlich allesamt studierte Journalisten. Ein bisschen geschichtliches Wissen sollten diese, zu linksgrünen Gutmenschen gezüchteten Wesen wohl trotzdem mitbekommen haben. Dem scheint jedoch nicht so zu sein, denn wie ist es sonst zu erklären, dass jedwede offenkundige marxistische Tendenz in diesem Land und auf diesem Kontinent pauschal gutgeheißen und hochgelobt wird, während jegliche Gegenstimmen stets der öffentlichen Hatz preisgegeben werden?

Die Geschichte lehrt uns eindrücklichst, was mit dem Sozialismus kommt: Not, Elend und schlussendlich millionenfacher Tod. Ich weiß, einen überzeugten linken Schreiberling beeindrucken derartige Fakten freilich nicht, obwohl genau jene ständig als Ihr Markenzeichen betont werden: „Fakten, Fakten, Fakten“.

Ich hoffe inbrünstig, Ihr schöner Verriss der Schwesig-Absichten, das Vater-Mutter-Kind-Erfolgsmodell aus unserer Gesellschaft nachhaltig auszumerzen, war nicht bloß ein kleines Strohfeuer, sondern der Zündfunke für den dringend notwendigen Umbruch unserer gleichgeschalteten Medienlandschaft.

Wohlwissend, dass dem wahrscheinlich nicht so ist, zolle ich Ihnen dennoch Respekt dafür, denn Wahrheit bleibt Wahrheit, auch wenn sie lediglich in homöopathischen Dosen verabreicht wird. Vielleicht entdecken Sie hierbei ja einen neuen Weg. Ich bin sicher, der ein oder andere Leser würde Ihnen dafür Anerkennung in Form eines Kaufimpulses zollen.

Mit freundlichen Grüßen

Ein erstaunter Leser

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1 Antwort

  1. Hugel sagt:

    Erfrischend, wahr und wahrhaftig! Danke.
    Aber „Sozialismus“ und „millionenfacher Tod“? Habe ich da was verpasst, oder habe ich eine mangelhafte Definition von „Sozialismus“?

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