Recht auf Selbstverteidigung? Sozialisten dulden keine Sympathie für Israel

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Deutscher Gewerkschaftsbund
Am dunkelroten Platz 13
Berlin
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13. August 2014
Recht auf Selbstverteidigung? Sozialisten dulden keine Sympathie für Israel

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Hause engagiert man sich offiziell für den Frieden, was heute selbstverständlich überall zum guten Ton gehört. Geht es jedoch um das Erreichen ebendiesen im eigenen Umfeld, herrscht Ihrerseits offenkundig Krieg und es sprechen die medialen Waffen.

Am Antikriegstag, dem 7. September 2014, veranstalten Sie eine Antikriegskundgebung. Dazu hatten Sie auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann als Rednerin eingeladen. Also alles sauber und politisch korrekt, obwohl die Dame aus dem feindlichen Lager stammt und nicht den Sozialisten angehört – zumindest dem Parteinamen nach.

Doch inzwischen wurde Frau Connemann von Ihnen wieder ausgeladen, weil diese sich in einem Zeitungsinterview zwar gegen den Krieg, jedoch für das Recht auf Selbstverteidigung ausgesprochen hatte. Das allein wäre ja noch nicht so schlimm, aber ausgerechnet dem von allen Sozialisten so verhassten Israel gestand die Abgeordnete dieses Recht zu und das ging ihnen natürlich zu weit.

Als Begründung hieß es Ihrerseits, Sie hätten Angst vor „konträren Diskussionen“ bei der Gedenkveranstaltung gehabt. Ihre Sorge ist absolut berechtigt, denn wenn heute eine beliebige offizielle Veranstaltung einer großen Organisation nicht zu 100% politisch korrekt abläuft und dem vollständig gleichgeschalteten Konsens folgt, besteht unmittelbar die Gefahr von massiven medialen Schäden.

Besonders absurd wirkt dieses Spektakel, also der Versuch des bedingungslosen Einhaltens der politischen Korrektheit, wenn sich beide Seiten darum bemühen, möglichst nichts zu sagen, wenn sie etwas sagen, obwohl sie sich gleichzeitig widersprechen wollen.

Frau Connemann etwa hat die von Ihnen so stark kritisierte eigene Position nämlich ebenfalls relativiert. Sie sprach Israel zwar das Recht auf Selbstverteidigung zu, weil die Hamas Schulen und Altenheime empörenderweise als Raketenlager nutze und Frauen und Kinder als lebende Schutzschilde missbrauche. Doch vermutlich aus Angst vor Angriffen der linken Seite ergänzte sie ihre Parteinahme um den fast schon obligatorischen Satz, es gebe auch Gründe für Kritik an Israel.

Nun, wenn Sie mich fragen, gibt es an jedem Menschen und an jeder Sache auf dieser Welt irgendeinen Anlass für Kritik, und sei er noch so unbedeutsam. Aber es gibt eben einen. Warum dies insbesondere immer im Hinblick auf Israel so besonders betont wird, dient wohl allein dem Zweck, sich vor den stets folgenden verbalen Angriffen zu schützen. Denn egal, auf welche Seite man sich schlägt, ob für oder gegen Israel, man tappt garantiert in eines der zahlreichen Fettnäpfchen, insbesondere dann, wenn man selbst kein Rückgrat besitzt.

Trotzdem hat das Relativieren Frau Connemann nichts genützt, sie muss erfahren, dass ihre politisch korrekte Aussage nicht korrekt genug war, um den politisch korrekten Absichten des DGB zu genügen. Ironischerweise haben Sie sich damit jedoch nun selbst ins Knie geschossen, denn der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen empörte sich seinerseits über Ihr Haus und Ihr heuchlerisches Gebahren.

Das haben Sie jetzt davon – Sie wollten ganz besonders korrekt sein und allen gefallen, in erster Linie ihren linken und Israel-hassenden Genossen, aber dieser Schuss ging leider nach hinten los und die Medien empören sich über den DGB.

Vielleicht sollten Sie sich einmal Gedanken darüber machen, ob derlei Heuchelei wirklich zielführend ist. Ihrem Ansehen hat diese Aktion ganz bestimmt nicht geholfen – der einzige Lichtblick übrigens in diesem ganzen scheinheiligen Theater.

Mit freundlichen Grüßen

Ein kopfschüttelnder, empörter Bürger

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