Millionendieb gefasst – Milliardenräuber weiter in Amt und Würden

Von der eigenen
Regierung bestohlener
Bürger
Glückwunsch
An
Kripo Frankfurt
Abteilung Bandenkriminalität
60311 Frankfurt am Main
Kripo Frankfurt
Abteilung Bandenkriminalität
60311 Frankfurt am Main
Von der eigenen
Regierung bestohlener
Bürger
18. August 2014
Millionendieb gefasst – Milliardenräuber weiter in Amt und Würden

Sehr geehrte Damen und Herren der Frankfurter Kripo,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Festnahme des Kopfs der Verbrecherbande, welche im vergangenen Jahr Bankkunden in 24 Ländern um insgesamt 40 Millionen Euro innerhalb nur einer Nacht erleichtert hatte.

Die Medien bezeichnen den mutmaßlichen Drahtzieher dieses Raubzugs als „türkisches Computergenie“. Sein Name: Ercan Findikoglu. Liebe Polizei, Ihr habt mit Eurem Fang nicht nur den internationalen Bankkunden einen großen Gefallen getan, sondern insbesondere unserer bundesdeutschen Regierung, denn damit ist endlich der Beweis erbracht:

Es gibt sie tatsächlich, die ausländischen Fachkräfte. Zu Millionen sind sie bereits im Land, aber zumeist ihrer Fähigkeiten völlig verkannt. Endlich wendet sich das Blatt der vielen unbegründeten Vorurteile. Ob derlei Qualifizierte allerdings hierzulande wirklich so händeringend gesucht werden, wie die Politik ständig behauptet?

Nichtsdestotrotz streiten sich gerade die USA und die Türkei darum, wer von ihnen diesem „Genie“ den Prozess machen darf. Doch so einfach geht das natürlich nicht. Zunächst muss geprüft werden, ob die werte Fachkraft nicht etwa das Recht auf Asyl in unserer Bananenrepublik hat.

Vor einer Auslieferung an die USA hat das raffinierte Früchtchen jedenfalls ziemlich Bammel, denn sein Anwalt hat einen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht dagegen eingereicht. Landet er stattdessen vor einem deutschen Gericht, dann ließe sich ganz bestimmt problemlos ein Richter finden, welcher ihm seinen kulturellen Hintergrund strafmindernd anrechnet und sein Verhalten als Einzelfall infolge schwerer Kindheit klassifiziert. Das konsequente Urteil würde selbstverständlich lauten: Freispruch.

Außerdem sollte der „Fachmann“ auf keinen Fall vorschnell eingelocht oder gar abgeschoben werden, sucht doch unsere Regierung angeblich so verzweifelt explizit derartige Fachkräfte. Vielleicht besteht sogar die Möglichkeit, dass Findikoglu direkt im Finanzministerium unterkommt, immerhin dürften zusätzliche Steuereinnahmen in Höhe von nächtlich 40 Millionen Euro selbst Finanzminister Schäuble beeindrucken. Und nach einer entsprechenden Einweisung ließe sich das Soll ganz sicher weiter erhöhen.

Noch eine kleine Anmerkung, liebe Kripo: Ihr habt zwar einen Millionendieb in Frankfurt gefasst, aber währenddessen sitzen in Berlin weiterhin hunderte von Milliardenräubern in Amt und Würden und bestehlen rund 80 Millionen Menschen Tag für Tag ungestraft. Warum jagt Ihr eigentlich immer nur die „kleinen“ Diebe und lasst die großen laufen?

Falls Ihr dafür zunächst einen Kronzeugen braucht: Fragt einfach mal herum, es dürften nämlich so einige Dutzend Millionen davon in unserem Land herumlaufen, denen allmonatlich insgesamt ein wesentlich höherer Betrag von ihren Lohnzetteln gestohlen wird, als das „türkische Genie“ es lediglich genau einmal vollbracht hatte.

Mit freundlichen Grüßen

Ein von der eigenen Regierung systematisch, dreist und in aller Öffentlichkeit bestohlener Bürger

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