Bayerisches Gericht lässt amerikanische Staatsbürger entführen

Gegner von
Kindesmisshandlung
Ermahnung
An
Manfred Prexl
Im rechtsfreien Raum 3
98602 Ungerechtigkeit
Manfred Prexl
Im rechtsfreien Raum 3
98602 Ungerechtigkeit
Gegner von
Kindesmisshandlung
28. August 2014
Bayerisches Gericht lässt amerikanische Staatsbürger entführen

Sehr geehrter Herr Richter Prexl,

vor fast genau einem Jahr wurden die drei Kinder der Familie González Serrano Rodriguez aus Wörnitz bei einem Großeinsatz der Polizei durch das Jugendamt von ihren Eltern entführt. Der Vater ist spanischer Staatsbürger, die Mutter sowie die Kinder sind Amerikaner.

Aus beruflichen Gründen hielt sich die Familie während drei Monaten in Deutschland auf und lebte in dieser Zeit bei der Gemeinschaft der „Zwölf Stämme“ in Wörnitz. Doch aufgrund der plötzlichen Entführung durch eine Hundertschaft bayerischer Vollzugsbeamter wurde der jungen Familie die Rückkehr nach Spanien bislang unmöglich gemacht.

Bei diesem Einsatz wurden insgesamt 40 Kinder mit Gewalt sprichwörtlich aus den Händen ihrer Eltern gerissen. Ursächlich für diese Zwangsmaßnahme war ein TV-Bericht eines RTL-Sensationsjournalisten, welcher sich zuvor unter falscher Identität Zugang zu der Gemeinschaft verschaffte und heimlich Videoaufnahmen anfertigte.

Die Ausstrahlung dieses illegal erworbenen Bildmaterials brachte die örtlichen Jugendämter schlussendlich in Handlungszwang, wofür sie unter anderem Sie bzw. Ihre Kollegen involvierten. Der TV-Reporter hat hierbei nicht nur den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt, sondern auch gegen die Vertraulichkeit des Wortes verstoßen sowie etliche weitere Straftaten begangen, deren Anzeige von der bayerischen Staatsanwaltschaft selbstverständlich allesamt abgeschmettert wurden.

Sie haben den Beschluss zu dieser sogenannten „Inobhutnahme“ unterzeichnet. So heißt es zumindest offiziell, doch in bezweifle, dass Sie diesen Beschluss tatsächlich eigenhändig im Original unterschrieben haben, denn Sie wären wohl so ziemlich der einzige Richter in diesem Land, der solches täte und Sie wissen auch ganz genau, warum Sie und Ihre Kollegen jegliche eigenhändige Unterschrift vermeiden.

Ob es unabhängig davon besonders klug war, sich in der bis heute nicht souveränen Bundesrepublik mit genau denjenigen Mächten aus Übersee anzulegen, welche immer noch das Besatzungsrecht über unser Land ausüben, wage ich zu bezweifeln. Insbesondere deswegen, weil Sie nicht nur Kleinkinder gewaltsam von ihren ausländischen Eltern trennen ließen, sondern weil Sie dazu außerdem keinerlei legale Veranlassung besitzen. Bis heute nicht.

Unterstellt wird den Eltern von Seiten des Jugendamtes, sie hätten ihre Kinder misshandelt und geschlagen. Es gibt dafür amtlicherseits auch nach knapp einem Jahr nicht die geringsten Beweise. Die unmittelbar am Tag der gewaltsamen staatlichen Entführung erfolgte Untersuchung der Kinder durch Amtsärzte ergab keinerlei Befund für die zuvor aufgestellten Behauptungen. Weder wurden irgendwelche Krankheiten bei den Kindern festgestellt noch Anzeichen für Misshandlung. Sie waren stattdessen alle kerngesund und psychisch absolut unauffällig.

Dennoch befinden sich die ursprünglich nur Englisch und Spanisch sprechenden Kinder der beiden Eltern in einer kommerziellen deutschen Pflegefamilie, in welcher sie wegen ihres geringen Alters von vier und sechs Jahren zwar jetzt Deutsch erlernen, ihre Muttersprachenkenntnisse jedoch gleichzeitig verlieren.

Dabei war der Aufenthalt der Familie lediglich für wenige Monate geplant und nicht etwa dauerhaft. Es besteht nach wie vor der Wunsch, wieder in die Heimat zurückzukehren. Nun beabsichtigt das Jugendamt allerdings, die Sechsjährige in eine deutsche Grundschule zu schicken, in welcher weder Englisch noch Spanisch gelehrt wird.

Für den Außenstehenden werfen all diese unglaublichen Umstände zwangsläufig Fragen auf. Insbesondere der Punkt einer bewusst durchgeführten Entfremdung der Kinder von den leiblichen Eltern erweckt hierbei ganz spezielle Aufmerksamkeit, denn dabei handelt es sich um eine Straftat. Sollten Sie als Richter tatsächlich die Durchführung von Straftaten autorisiert haben?

In Bayern ticken die Uhren bekanntlich etwas anders, ganz besonders vor den dortigen Gerichten. Das wissen wir spätestens seit der unglaublichen Rechtsbeugung im Fall Mollath. Doch ob Sie wollen oder nicht, auch in Bayern gilt deutsches Recht und das besagt im Strafgesetzbuch § 235:

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

  1. eine Person unter achtzehn Jahren mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List oder
  2. ein Kind, ohne dessen Angehöriger zu sein,

den Eltern, einem Elternteil, dem Vormund oder dem Pfleger entzieht oder vorenthält.

(2) Ebenso wird bestraft, wer ein Kind den Eltern, einem Elternteil, dem Vormund oder dem Pfleger

  1. entzieht, um es in das Ausland zu verbringen, oder
  2. im Ausland vorenthält, nachdem es dorthin verbracht worden ist oder es sich dorthin begeben hat.

Sie kennen diese Paragraphen, doch offensichtlich fühlen Sie sich gegenüber dem Gesetz immun. Sowohl das Jugendamt als auch das Gericht haben sich jedoch eindeutig dieser Straftat schuldig gemacht – von den weiteren Gesetzesverstößen ganz zu schweigen.

Die Kinder der Familie González Serrano Rodriguez wurden ursprünglich nach offizieller behördlicher Verlautbarung aus den Händen ihrer Eltern „befreit“, wie es so schön seitens der Behörde und der Medien heißt, weil die Eltern sie misshandelt hätten und versuchen würden, ihren Willen zu brechen.

Wenn ich mir den Bericht des Familienvaters über die Besuchssituation seiner Kinder betrachte, frage ich mich allerdings, ob nun mein Weltbild schräg hängt oder das des Jugendamtes. Der damals Dreijährige wollte nach dem Besuch wieder mit den Eltern nach Hause und klammerte sich fest an sie. Zwei Behördenmitarbeiterinnen mussten den Kleinen gewaltsam losreißen, wozu sie sich offenkundig nicht erst bitten ließen.

Was meinen Sie als Richter zu dieser Situation? Ist es nicht rührend, wie sich das Jugendamt um das Wohl der Kinder sorgt und wie eindeutig die Eltern ihre Kinder misshandeln und ihren Willen zu brechen versuchen?

Herr Prexl, wenn es einen letzten Funken an Recht und Ordnung in Ihrem Freistaat geben sollte, ergreifen Sie ihn und heben Sie sofort diesen unmenschlichen Beschluss auf – wegen mir wie immer ohne Unterschrift. Noch interessiert das ja niemanden, obwohl sich dies durchaus einmal ändern könnte. Auch Richter standen schon vor Gericht und zwar unweit von Ihrem derzeitigen Amtssitz, nämlich in Nürnberg.

In der Hoffnung auf die baldige Rückkehr der Gerechtigkeit verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Ein Gegner von Kindesmisshandlung jeglicher Art

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