Evangelische Kirche behauptet, Männer und Frauen gibt es nicht mehr

Ein verwirrtes Schaf
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Evangelische Kirchin und Kirche
Gendergasse 2
0815 Mainstream/Hades
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Gendergasse 2
0815 Mainstream/Hades
Ein verwirrtes Schaf
16. Juli 2014
Evangelische Kirche behauptet, Männer und Frauen gibt es nicht mehr

Sehr geehrte Damen und Herren der EKD,

Sie bringen mich ganz schön in Bedrängnis mit Ihrem modernen Flyer zum Thema Gender Mainstream, denn ich weiß nun beim besten Willen nicht mehr, wie ich Sie am besten anreden soll. „Damen und Herren“ sind ja eigentlich eindeutige Begriffe, aber Sie schreiben in Ihrem bunten Genderpapier:

Gender Mainstreaming bedeutet zu beachten, dass es „die Frauen“ und „die Männer“ als homogene Gruppen nicht gibt. Zu berücksichtigen sind auch die Unterschiede innerhalb der Geschlechtergruppen (z.B. aufgrund von Familienstand, Sozialstatus, Alter oder Ethnie).

Bisher ging ich stets davon aus, dass es „die Männer“ und auch „die Frauen“ durchaus gibt. Jedenfalls fühle ich mit ersterer Gruppe zugehörig und zwar zu 100%. Glauben Sie, es gibt tatsächlich mehrheitlich Menschen, welche sich z.B. nur zu 22% männlich und zu 78% weiblich fühlen?

Ich persönlich kenne jedenfalls niemanden. Aber ich halte es natürlich nicht für unwahrscheinlich, dass sich in Ihren Reihen, insbesondere in den oberen Etagen, die eine oder andere Ausnahme dieser natürlichen Regel befindet. Bei der katholischen Konkurrenz bestimmen ja schließlich auch mehr oder weniger „homosexuell-pädophile“ Neigungen das Bild, warum sollte das also in Ihrem Hause prinzipiell großartig anders sein?

Was mich an Ihrem Flyer jedoch verwirrt, ist die offenkundige Widersprüchlichkeit. Nach dem gerade zitierten Absatz steht nämlich:

Gender Mainstreaming macht transparent, dass Entscheidungen nicht geschlechtsneutral sind sondern Menschen als Frauen und Männer unmittelbar oder mittelbar i.d.R. unterschiedlich betreffen.

Eben noch war ich schon fast davon überzeugt, dass es „die Männer“ gar nicht gibt, besser gesagt nicht mehr, doch jetzt stellen Sie mein neues Weltbild gleich wieder auf den Kopf: Entscheidungen sollen nicht geschlechtsneutral sein? Wenn es aber „die Männer“ und „die Frauen“ so wie üblicherweise gedacht gar nicht gibt, wie kann dann eine beliebige Entscheidung plötzlich nicht geschlechtsneutral sein?

Sicher, mir ist durchaus bewusst, dass der Genderwahn einer Riege von völlig schwachsinnigen und schwer kranken Gehirnen entsprungen und von nicht minder mental benachteiligten Wesen in Brüssel zum europäischen Diktat erhoben wurde. Aber selbst der größte Unfug unterliegt doch trotzdem noch den Naturgesetzen der Logik, oder etwa nicht?

Übrigens, Ihre sämtlichen Bemühungen in Sachen Gender Mainstreaming, Homoehe und Homophilie sowie auch Ihr großflächiges ökofanatisches Gaia-Engagement passen wirklich hervorragend in diese, unsere moderne Zeit. Die EKD hat sich damit wahrlich zu einem großen Vorreiter des neuen Denkens und Lebens entwickelt.

Daher sollten Sie dringend einmal darüber nachdenken, ihre altmodische Fußfessel, nämlich den Begriff Kirche, gänzlich abzulegen. Das wäre deutlich transparenter und würde zudem sicher viele neue Mitglieder anziehen. Außerdem wäre es auch ehrlicher, denn mit der Bibel hat Ihr Unternehmen ja nun wirklich rein gar nichts mehr am Hut oder gar zu tun.

Sicher, in Ihren Reihen finden sich noch immer ein paar der unverbesserlichen Traditionalisten, aber diese sind sowieso am Aussterben und können im Ernstfall mit der üblichen politisch korrekten Methodik wunderbar mundtot gemacht werden. Erbauen Sie doch aus der EKD eine echte NGO. Das mit der Kirchensteuer kriegen Sie bestimmt auch hin, schließlich gibt es ja bereits ein Mustermodell in Form der GEZ.

Also, auf zu neuen Ufern, denn Stillstand bedeutet Rückschritt. Ihr Genderflyer kann daher nur ein Anfang vom richtig großen Sodom und Gomorrha sein. Apropos, wie gefällt Ihnen denn SGD als neuer Firmenname? „Sodom und Gomorrha Deutschlands“, das hat was: Es bringt Ihre Inhalte prägnant auf den Punkt, umfasst sämtliche Ihrer heutigen Engagements, auch bereits alle zukünftigen, und ist zudem noch offen, ehrlich und selbstbewusst.

Viele Grüße

Ein verwirrtes Schaf

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